Projekt- und Fahrtenwoche 2016

Perret    2. November 2016
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Auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Foto: K. Weissleder

Viele Ziele und Aktivitäten prägten die Projekt- und Fahrtenwoche 2016. Vom 26. bis 30.9. begaben sich die Jahrgänge 6, 8 und 12 auf Fahrten außer Haus. Die fünften Klassen beschäftigten sich damit, einander kennen zu lernen und mit Hilfe des Lions Quest-Programmes zu einer Klassengemeinschaft zusammen zu wachsen. Die siebten Klassen waren ebenso wie die neunten mit verschiedenen Aktivitäten unseres Präventionsprogrammes befasst. Die zehnten Klassen befanden sich im Berufspraktikum und die Elftklässlerinnen und Elftklässler hatten Projektunterricht im Rahmen ihres Seminarfaches.

Berichte aus den Klassenstufen 5, 6, 7, 8, 11 und 12 finden sich unter „Weiterlesen“.

Das Seminarfach Geschichte bei Frau Perret (Jahrgang 12) fuhr mit der Kurslehrerin und Frau Weissleder nach Nürnberg. Dort beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte Nürnbergs im Mittelalter und mit der Geschichte der NS-Zeit. Das große Reichsparteitagsgelände, das sich die Gruppe mit dem Fahrrad erschloss, und das „Memorium Nürnberger Prozesse“ boten hier viele Möglichkeiten der Auseinanandersetzung. Untergebracht war der Kurs stilecht in der Jugendherberge auf der Kaiserburg mit eindrucksvollem Blick über die Stadt. Bei warmem Spätsommerwetter konnte man abends sogar auf den Felsen vor der Burg sitzen, von denen die Stadt ihren Namen hat .

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Im Inneren des Kongresszentrums. Foto: I. Perret

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Jugendherberge in der Kaiserburg Nürnberg. Foto: I. Perret

Das Seminarfach Politik-Wirtschaft des elften Jahrgangs bei Herrn Albach wollte in der Projektwoche die Theorien zu verschiedenen Institutionen in der Praxis kennenlernen, also Stätten der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur aufsuchen. Auf dem Bild sieht man den Politik-Wirtschaftskurs nach einem Workshop im Karikaturenmuseum (Wilhelm-Busch-Museum). Daneben waren die Schülerinnen und Schüler als Gäste in der Börse Hannover (Thema: Geldanlage) und in der Leibniz-Universität (Workshop wissenschaftliches Arbeiten). Aktiv waren sie auch mit der Vorbereitung eines Projekts beschäftigt. Um den Kopf für all diese Dinge frei zu bekommen, gab es auch einen Fußball-Fight und ein gemeinsames Mittagessen.

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Foto: T. Schütz

Auch in diesem Schuljahr enthielt die Präventionswoche des Jahrgangs 7 den Baustein „Mensch, entspann´dich!“ Angeleitet von Herrn Engelbrecht und vier Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 12 lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Entspannungstechniken kennen, die über Bewegung (Jonglieren), Yoga (Sonnengruß) und Partnermassagen bis hin zu den sehr ruhigen Fantasiereisen und der progressiven Muskelrelaxation führten. Es ist immer wieder erstaunlich wie gut es gelingt, die dem Alter entsprechend tendenziell unruhigen Jugendlichen in einen Zustand angenehm empfundener, vertiefter Ruhe zu bringen. Entsprechend positiv fiel die abschließende Umfrage aus. Das Foto zeigt eine Klasse bei der Erarbeitung des Sonnengrußes aus dem Yoga.

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Die Klassen 8c und 8d waren gemeinsam auf Klassenfahrt im Ferienzentrum Schloss Dankern im Emsland. Da durfte natürlich neben einer Radtour, einer Runde Klettern im Hochseilgarten, einem Kinoabend und einem Nachmittag im Spaßbad ein Besuch der Meyer-Werft in Papenburg, bei dem dieses Gruppenfoto entstanden ist, nicht fehlen.

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Die Klassen 6a und 6c waren gemeinsam mit Frau Dirscherl, Frau Frankenstein und Herrn Eickschen in Bispingen und hatten unter anderem viel Spaß beim Klettern.

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Michel, Jonah, Niklas und Danny aus der 6a

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Die Klasse 6c mit Frau Dirscherl und Herrn Eickschen

Die 5a hat im Rahmen der Projektwoche verschiedene Aktivitäten durchgeführt: zunächst gestaltete die Klasse im Rahmen von Lions Quest und Entwicklung der Klasssengemeinschaft ein Gruppenmandala , bei dem Schüler/innen und Klassenlehrerinnen Fragen zur Person beantworten und den Antworten zugeordnete Felder im Teilstück des Mandalas in einer bestimmten Farbe ausmalen mussten. Heraus kamen 32 gleichartige, aber doch je nach Antwort farblich leicht unterschiedliche „Tortenstückchen“, die zusammengesetzt ein Ganzes ergaben. An einem weiteren Tag besuchte die 5a – begleitet von zwei engagierten Müttern und Frau Bilet – das Sprengel Museum und nahm dort an einem Workshop teil.

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