Sternstunde

Perret    20. Dezember 2016
Sternstunde

Foto: I. Perret

Wie jedes Jahr endete auch dieses – was die Schule angeht – mit dem Weihnachtsgottesdienst am letzten Schultag vor den Ferien in der Agora, den die Fachgruppe Religion zusammen mit Anna Thumser und Lars Arneke, zwei Diakonen der evangelisch-lutherischen Kirche, ausrichtete. „Sternstunden“ lautete das Thema, und mit der Frage, wer oder was leuchtende Sterne im Leben sind hatten sich verschiedene Religionskurse befasst.

Einige Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5, 7, 10 und 12 stellten ihre Antworten vor. Die Aussagen berührten dadurch, dass sie sehr persönlich waren, so wie die folgenden Aussagen von Schülerinnen und Schülern aus den fünften Klassen: „Mein Opa im Himmel ist für mich ein Stern, weil ich zum Beispiel im Dunkeln von ihm beschützt werde.“ „Meine Eltern sind für mich wie ein Stern, weil sie jeden Tag auf mich aufpassen.“ „Meine besten Freundinnen sind für mich wie Sterne, weil sie immer für mich da sind.“ „Meine Schwester ist für mich wie ein Stern, weil sie mich zum Lachen und Weinen bringt, sie immer für mich da ist, wenn ich sie brauche, ich sie nie für etwas eintauschen würde und sie niemals verlieren will.“

Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler formulierten es so: „Für mich bedeutet ein Stern eine Möglichkeit zu träumen, zum Beispiel wenn ich in den Sternenhimmel schaue.“  „Manchen Sternen kann ich folgen, wenn ich von meinem Weg abgekommen bin. Dieser Stern kann ein Mensch sein, der in meinem Herzen einen festen Platz gefunden hat.“ „Für mich sind die Menschen, die ich liebe Sterne. Genauso wie ein Stern sind sie für mich Wegweiser, Lichter in dunkler Nacht. Sie spenden mir Trost und helfen mir, wenn ich einmal nicht weiter weiß. Durch sie kann ich zu mir selbst finden und mich neu entdecken.“ „Was bedeutet mir ein Stern? Ein Stern erinnert mich daran, standhaft zu bleiben. Denn wir sind alle gleich klein in Anbetracht dieses riesigen Universums.“

Die Agora war gut besetzt und alle haben kräftig mitgesungen, begleitet von einer Band aus Fünftklässlern unter der Leitung von Herrn Weigt. Am Ende gab es natürlich Gottes Segen mit auf dem Weg und dazu noch das Friedenslicht aus Betlehem, das Jannika mitgebracht hatte, und einen Filzstern als Schlüsselanhänger, der alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher noch lange an diesen Weihnachtsgottesdienst erinnern soll.

Text: I. Perret
Fotos: L. v. Schwerin

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