Polnische Schüler zu Gast am Gymnasium Isernhagen

Perret    19. Juni 2017

Vor dem Hildesheimer Dom. Foto: J. Rohde

Vom 29. Mai bis 2. Juni besuchten 13 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule aus Such Las mit ihren Lehrerinnen Kamilla Gulzcynska und Ewa Miller unsere Schule, um mit ihren Gastgebern zusammen am Projekt Our heritage and Europe zu arbeiten. Traditionell begann der Austausch auch in diesem Jahr mit einem gemeinsamen Essen am ersten Abend in der Küche der Realschule. Im Zuge des Projektes wurden u.a. die Bernward-Tür im Hildesheimer Dom besucht, die einen „Zwilling“ im Dom zu Gniezno (eh. Gnesen) hat sowie die Elbphilharmonie in Hamburg. Daneben standen aber auch Aktivitäten wie der Besuch eines Spaßbades oder ein Grillfest auf dem Programm. Nach langen Projekttage hatten die Schüler dann immer noch Energie für abendliche weitere Treffen.

Für einen reibungslosen Austausch möchte wir uns bei unseren Sponsoren, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und dem Verein Internationale Begegnungen Isernhagen (IBI), bedanken, die das Programm erst ermöglicht haben. Ebenso gilt unser Dank der Realschule Isernhagen für das Gastrecht in der schönen Küche sowie Familie Schumann für die Organisation des Abschlussfestes am lauschigen See. Aber der größte Dank in diesem Jahr richtet sich an Herrn Klein für drei Jahre engagierte Mitwirkung beim Austausch!

Text: J. Rohde, L. Breuer

Aus Schülersicht: Eines haben wir alle auf jeden Fall bei diesem Austausch gelernt: Checke rechtzeitig vor einer Reise deine Reisepapiere!
Dennein  paar Stunden bevor die polnischen Schüler in Isernhagen ankommen sollten, erfuhr einer der deutschen Schülerinnen, dass ihre Austauschpartnerin nicht kommen würde, da sie, als sie gerade in den Bus nach Deutschland steigen wollte, bemerkte, dass sie keinen gültigen Pass hatte. Zum Trost stellten wir ihr ein kleines Päckchen mit Süßigkeiten und Mitbringseln von unseren Ausflügen nach Hildesheim, Hamburg und Hannover zusammen.
Auch wir lernten einige neue Ausflugsziele in Deutschland, wie z.B. Das Wasserparadies und den Dom in Hildesheim sowie das Miniatur-Wunderland und die Elbphilharmonie in Hamburg kennen.
Einen Austauschschüler bei sich zu Hause aufzunehmen, war nicht nur für uns eine neue Erfahrung, sondern ein Abenteuer für die ganze Familie. So wurden Gespräche beim Abendessen plötzlich auf Englisch geführt und manchmal kamen zur besseren Verständigung auch Hände und Füße zum Einsatz. Gelacht würde auf jeden Fall viel, z.B. lernten die deutschen Schüler polnische Zungenbrecher und umgekehrt.
In der wenigen Freizeit, die wir bei den ganzen Ausflügen hatten, verabredeten sich einige, um zusammen einen Film zu schauen, gingen in großen Gruppen essen oder shoppen.
Das Grillen an einem kleinen Teich mitten im Feld war am letzten Abend ein sehr schöner Abschluss.
Der Abschied am nächsten Morgen war dann sehr traurig, denn man verabschiedete jemanden, der für eine Woche zur Familie gehörte.