40 Jahre und immer in Bewegung

Perret    27. August 2017

Schulleiterin C. Bielefeld und Bürgermeisterin S. Müller eröffneten den Festakt. Fotos: K. Weissleder

Eines wurde im Festakt deutlich, mit dem das Gymnasium mit vielen geladenen Gästen aus der Nähe und aus der Ferne am Freitag, den 25.08.2017 sein vierzigjähriges Jubiläum beging: die Schule war seit 1977 ständig in Bewegung und wird es auch weiterhin sein. Räumlich, organisatorisch, pädagogisch und auch ganz direkt physisch – die ersten Schülerinnen und Schüler zogen im Januar 1978 zu Fuß und an einer Leine aus Großburgwedel ins neue Schulgebäude, das wenig später vom damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht eingeweiht wurde. Diese und viele andere Ereignisse und Entwicklungen stellte Herr Drangmeister in seinem spannenden Vortrag der Festversammlung in der Agora vor Augen – er hatte sein umfangreiches Bildarchiv benutzt (immerhin ist er seit 1981 am Gymnasium Isernhagen) und sich von ehemaligen Kolleginnen und Kollegen Bildmaterial erbeten.

Herr Drangmeister hielt einen amüsanten und informativen Bildvortrag über die Geschichte der Schule.

Moderiert wurde der Festakt von einer ganzen Reihe von Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge, die die Rednerinnen und Redner und die Musik charmant ansagten.

Frau Müller, die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Isernhagen, bedankte sich in ihrer Rede für die gute Zusammenarbeit der Schule mit der Gemeinde und mit ihren Nachbarschulen. Schon in dieser Rede, der ersten im Programm, wurde deutlich, dass das Gymnasium auch aus der Sicht der Gemeinde, die ja in erster Linie die räumlichen und materiellen Rahmenbedingungen stellt, ständig in Veränderung begriffen war und ist und sein wird.

Im Anschluss an Herrn Drangmeisters Bildervortrag lobte der für das Gymnasium Isernhagen zuständige Dezernent Herr Blasche-Hesse die gute Arbeit, die hier geleistet werde. Dieser Einschätzung widersprach Frau Bielefeld natürlich nicht, sondern zeigte in ihrer Rede auf, wie man an der Schule motiviert und kreativ mit der ständigen Anforderung zur Veränderung umgeht.

 

Einen lustigen Rückblick auf die Veränderungen „der Schule“ aus Schülersicht in den letzten vierzig Jahren brachte das Ensemble FreuLuLSerGymExSuS auf die Agora-Bühne – hinter dem Akronym verbargen sich die Vertreterinnen und Vertreter von Freundeskreis, Lehrerschaft, Schulelternrat, Ehemaligenverein und Schülerschaft.

Musikalisch wurde die Feier mit einer großen Bandbreite von Musikstilen und Musizierenden gestaltet: die Chorklasse 5c eröffnete den Festakt mit einem schwungvoll vorgetragenen „Klasse, wir singen“, später spielte und sang Jeremias Heimbach seine melancholisch-eindrucksvolle Version von „Yesterday“. Isabelle Kune setzte mit dem präzise vorgetragenen zweiten Satz der Mondscheinsonate einen klassischen Akzent. Die Klasse 7d tanzte einen großartigen „Jumpstyle“, der das Publikum mitriss. Eine Band aus ehemaligen und aktuellen Schülern sowie Lehrern spielte  „The Wall“ von Pink Floyd und sorgte so für einen rockigen Abschluss des Festaktes.

Im Anschluss waren alle Anwesenden noch zu einem von der Gemeinde finanziell unterstützten Sektempfang und zu einem Büffet eingeladen, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pestalozzi-Stiftung in der Halle aufgebaut hatten. Gäste wie zum Beispiel der Dritte Sekretär der Botschaft von Sri Lanka, Herr Wijayarathna, der eigens aus Berlin angereist war, oder die Koordinatorin des Austausches mit Isernhagen von unserer polnischen Partnerschule in Such Las, Frau Malek,  konnten sich ins Gästebuch der Schule eintragen. Und es gab für die Gäste die Gelegenheit, sich als erste am Kickstarter-Projekt der Innovations-AG zu beteiligen: dem Spiel „GIpfeltreffen im Superheldenzimmer“.

In der nächsten Woche geht das Festprogramm weiter und ganz konsequent wird die Schule  sich – wieder einmal – in Bewegung setzen und  von Isernhagen H.B. nach Altwarmbüchen wandern.

Text: I. Perret
Fotos: K. Weissleder, I. Perret