Nur eins bewegt sich nicht

Perret    31. August 2017

Und das ist das „Denkmal“ – zum Glück. Dabei sah es an den beiden Musiktheater-Abenden in der Jubiläumswoche längere Zeit so aus, als würde das Steinzeichen auf Beschluss anonymer affenartiger Entscheidungsträger eingerissen: ein leicht phlegmatischer, aber durchaus gewalttätiger Bautrupp rückte an, der sich weder von Wohltätigkeitskonzerten noch von Demonstrationen von seinem Zerstörungswerk abhalten ließ. Erst die Entdeckung einer seltenen Schneckenart machte den Abrissplänen ein Ende und so kann das Gymnasium auch den nächsten 40 Jahren mit seinem „Denkmal“ als Erkennungszeichen frohgemut entgegensehen.

Musikalisch und darstellerisch prägten über 100 Schülerinnen und Schüler  aus verschiedenen Klassen, Kursen und AGs den Abend, dessen musikalische Bandbreite von Rock bis Rap reichte und der den Zuschauern in der gut besetzten Agora an beiden Abenden großen Spaß machte. Dazu gab es noch eine Diaschau mit vielen Bildern, die über die Jahre rund um das „Denkmal“ entstanden sind.  Die vielen Proben, die seit Beginn des Schuljahres eingelegt wurden, hatten sich bezahlt gemacht und alle Musiker, Darsteller und Lehrkräfte wurden mit großem Applaus belohnt.

Text: I. Perret
Fotos: H. Drangmeister, S. Häckelmann, I. Perret