Klassenfahrt der 8a und 8b nach Lübeck

Freischmidt    3. Oktober 2017

Vom 25. bis zum 28.09. besuchten die Klassen 8a und 8b in Begleitung von Frau Mielke, Herrn Ugur, Herrn Weymann und Herrn Freischmidt die altehrwürdige Stadt Lübeck.
Nach einer reibungslosen Hinfahrt starteten die Schülerinnen und Schüler zu einer spannenden GPS-Rallye, welche sie kreuz und quer durch die mittelalterliche Altstadt von Lübeck führte. Modernes GPS-Navi und knifflige Koordinaten-Berechnung erwiesen sich dabei in Kombination mit anschaulichem Bildmaterial als wesentlich interessanter und herausfordernder für die Schüler als die oft langweiligen Fragebögen zur Erkundung von Städten. Die auf diesem Wege unter Wettkampfbedingungen erschlossene Altstadt wurde dann am Abend noch einmal bei Dunkelheit in Augenschein genommen. Die Schüler wurden in zwei Gruppen von einem historisch verkleideten Nachtwächter im Schein einer Kerze durch die engen Gassen und unterirdischen Gewölbe von Lübeck geführt. Bei eindrucksvoller Atmosphäre erfuhren die Schüler viel über mittelalterliche Foltermethoden, Lübecks Vormachtstellung in der Hanse und die Lebensumstände früherer Stadtbewohner. Die vielen interessierten Fragen der Schüler dokumentierten die besonderen Möglichkeiten außerschulischer Bildung am historischen Lernort eindrucksvoll.
Am zweiten Tag wurde es deutlich actionreicher, denn neben einem Besuch im Holstentormuseum stand eine dreistündige Paddeltour auf der Trave auf dem Programm. Die beiden Klassen paddelten vorbildlich und hatten sich so auch die eine oder andere Stärkung in Form von Keksen oder Weingummi auf den Booten verdient. Niemand fiel ins Wasser und nicht einmal Schuhe wurden nass, sodass den Schülern an dieser Stelle nachträglich eine äußerst konzentrierte und gleichsam lockere Unternehmung bescheinigt werden kann. Dabei spielte es keine Rolle, wie schnell oder langsam gepaddelt wurde – der Spaß stand im Vordergrund und den hatten – die begleitenden Lehrkräfte eingeschlossen – alle Beteiligten.
Der dritte Tag war geprägt von einer knapp 30 km langen Radtour in den gemütlichen Ostseekurort Travemünde. Nach einer lustigen, aber körperlich durchaus fordernden Tour durchs Lübecker Hinterland, wurde in Travemünde das beeindruckende Museumsschiff „Passat“ besichtigt, wo die Schüler viel über die Funktionen eines alten Riesenseglers erfuhren. Bevor es nachmittags dann wieder gen Lübeck ging, blieb natürlich auch noch Zeit für ein leckeres Fischbrötchen am Ostseestrand. Dieses gab den Schülern die nötige Power, um motiviert den Rückweg anzutreten.
Erst auf der Rückfahrt nach Isernhagen öffnete der Lübecker Himmel dann seine Schleusen und rundete die kurze, aber sehr intensive und schöne Fahrt ab. Was gibt es schließlich Besseres als nach drei Tagen stabilen bis sonnigen Wetters im strömenden Regen und bei Gewitter im gemütlichen und warmen Bus nach Hause zu fahren?!

Text: T. Freischmidt
Bilder: C. Mielke, T. Weymann, A. Ugur, T. Freischmidt


Die Schüler sind mit Spaß bei der Rallye dabei


GPS-Daten auf dem Dach?!


Nach dem Entschlüsseln der Koordinaten mussten die passenden Fotos nur noch gefunden werden…


Das spätere Siegerteam aus der 8a mit Preisen aus Lübecker Edelmarzipan.


Der mittelalterliche Nachtwächter mit Laterne, Waffe, Hut und Mantel – sehr atmosphärisch.


Manch ein Schüler wurde aufgrund seiner Kleidung (hier: Kapuze) beispielhaft zum Vorführobjekt.


Die unterirdischen Gänge, welche von den Kopfsteinpflasterstraßen in die mittelalterlichen Innenhöfe führten, waren bedrückend und beeindruckend zugleich.


Die Schüler stechen in See. Letzte Beratungen über die Paddeltaktik am Steg.


Während manche Boote noch zu Wasser gelassen werden, hat Frau Mielke die wartenden Schüler auf dem Wasser fest im Griff (Symbolbild).


Herr Ugur hatte offenbar selbst auf dem Fluss keine Scheu davor, eines seiner gefürchteten Selfies zu knipsen.


In der Unterkunft trafen sich abends lustige Schülerrunden zum gemeinsamen Brettspieleabend.


Andere Schüler sorgten lieber dafür, dass die elektrische Versorgung ihrer Smartphones für den nächsten Morgen gewährleistet ist.


Die Radtour führte uns fast ausschließlich durchs Grüne – abseits der vielbefahrenen Straßen.


Wer rastet, der rostet – trotzdem war zwischendurch immer mal wieder Zeit für Erholungs- und Trinkpausen.


Lehrer im Selfie-Rausch, die Zweite. Auch Herr Weymann beweist Stilsicherheit im Umgang mit moderner Fototechnik.


Auf der „Passat“ war es weniger kalt und stürmisch, als es hier aussieht.


Das Gymnasium Isernhagen saß natürlich am Ruder.


Einige Schüler bewegten Herrn Ugur gar zu einer tollen Titanic-Parodie.


Der Leuchtturm, welcher am Hafen von Travemünde wacht und den „großen Pötten“ auf der Ostsee den Weg weist. Die halbe 8b ist komplett begeistert!


Was den verkniffenen und leicht verwirrten Blick betrifft, muss Herr Freischmidt sich im #Selfiebattle nicht vor seinen Lehrerkollegen verstecken.

Tschüss Lübeck! Wir kommen gerne wieder.