Archiv für den Autor: Perret

Informationsabend für Eltern des 10. Jahrgangs

Perret    13. März 2019

Am Mittwoch, dem 20. März 2019, findet ab 19 Uhr in der Agora des Gymnasiums Isernhagen ein Informationsabend für die Eltern des 10. Jahrgangs zur Gymnasialen Oberstufe statt. Schwerpunkt ist dabei natürlich zunächst die 11. Klasse, die sogenannte Eingangsstufe. Darüber hinaus gibt es aber auch schon Grundinformationen über den Aufbau der Qualifikationsphase, also die Jahrgänge 12 und 13, die dann 2022 mit der Abiturprüfung abschließen werden.
Auch Schülerinnen und Schüler, die erst zum Beginn des neuen Schuljahrs an das Gymnasium Isernhagen wechseln wollen, sind mit ihren Eltern herzlich eingeladen.
Für die 10. Klassen findet eine entsprechende Info-Veranstaltung bereits am Mittwoch vormittags statt.

Politik hautnah. Auf den Spuren der Kommunalpolitik im Isernhagener Rathaus

Perret    8. März 2019

Welche Verbindungen zwischen dem Neubau des Schulcampus und der Kommunalpolitik bestehen konnten die Schüler*innen des achten Jahrgangs bei den kommunalpolitischen Tagen im Rathaus von Isernhagen erfahren. 

In Kleingruppen wurden von der Jugendpflege bis zur Steuerabteilung verschiedene Verwaltungsbereiche erkundet. Hierbei traten sehr interessante und für die Schüler*innen zum Teil auch überraschende Informationen, wie etwa die Kosten für 1.000 l Trinkwasser, zu Tage. Im Anschluss hatten die Gruppen die Gelegenheit Gespräche mit ehrenamtlichen Lokalpolitiker*innen der Gemeinde zu führen und Antworten auf die Fragen, die sie im Politikunterricht erarbeitet haben, zu bekommen. 

Die Politiker*innen erläuterten anhand von verschiedenen Beispielen, dass Lösungen von politischen Konflikten oft nur schwierig zu erzielen sind. So diskutiere man schon seit geraumer Zeit über ein tragfähiges Zukunftsmodell für ein Isernhagener Schwimmbad. Erfolge wie der Neubau eines Feuerwehrhauses würden aber zeigen, dass politisches Engagement äußerst lohnenswert sei. 

Die teilnehmenden Schüler*innen haben sich dafür ausgesprochen, dass die Veranstaltung auch für die kommenden Schülergenerationen angeboten werden sollte.      

Text und Bilder: Steffen Knipp

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Kunst-LK belegt zweiten Platz beim Schulwettbewerb der Region

Perret    6. März 2019

„Die Menschenwürde ist unantastbar“ … mit diesem bedeutenden Grundrecht setzte sich der Kunst-Leistungskurs in den letzten Wochen (künstlerisch) auseinander. Es entstand ein Materialbild, welches sich aus einem weiß bemalten Holzbrett mit dem Schriftzug „WÜRDE“ zusammensetzt. Der schwarze Schriftzug wurde aus dickem Stacheldraht zu großen Druckbuchstaben gebogen, die mit kleinen, schwarzen, aus Draht geformten Menschenfiguren besetzt sind. Sie symbolisieren jeden Menschen auf dieser Erde, denn jeder Mensch, mit all seinen verschiedenen Facetten, hat eine Würde, die unter keinen Umständen verletzt werden darf. Betrachtet man das Werk etwas näher, fällt auf, dass eine einzelne Menschenfigur förmlich aus dem Wort herausfällt. Sie steht für die (leider) immer wieder auftretenden Menschenrechtsverletzungen. 

Der Kurs verdeutlicht mit seinem Kunstwerk, dass die Würde des Menschen ein unantastbares Gut ist und möchte anmerken, dass es gerade in der heutigen Zeit, in der viele Menschen mit verschiedenen ethnischen Hintergründen zu uns kommen, wichtig ist nicht zu vergessen, dass wir alle Menschen sind, die die gleichen Rechte und damit auch die gleiche wertvolle Würde haben. 

Die Jury des Wettbewerbs der Region Hannover zeichnete die Schüler/-innen für ihr Werk mit dem 2. Platz und 2500 Euro Preisgeld aus. Nun ist es für ein paar Wochen in der BBS 11 ausgestellt.  Auch für den Tag der offenen Tür wurde diesbezüglich etwas vorbereitet. Der Kurs kreierte eine Rauminstallation, die die Gedankengänge zu dem Thema, sowie den Schaffungsprozess des Werkes widerspiegeln sollte. Aus dieser Installation stammen auch die Fotos oben.

Text: S. Brümann, Fotos: K. Weissleder, S. Brümann

Probentage der Musik-AGs in Göttingen

Perret    27. Februar 2019

Vor den Zeugnisferien waren die Musik-AGs vom 21. bis 23.01.19 gemeinsam auf Probentagen. Chorklasse 5c, Chor, Orchester, Blechbläser und Kammerchor übten intensiv an ihrem Repertoire. Besonderheiten waren gemeinsame Probenzeiten und die Tatsache, dass mal eine andere Lehrkraft die AG leitete. Für unseren Referendar Herrn Blohmer war es die letzte Amtshandlung und wir danken ihm sehr. Der bunte Abend wurde wieder von den jungen Musikern und Musikerinnen liebevoll selbst gestaltet und war ein schönes Highlight. Nicht nur auf dem Stadtspaziergang zum Gänseliesel, sondern auch in den kurzen Pausen oder beim Proben selbst waren die Gemeinschaft und das Miteinander spürbar und angenehm. Sogar das Anpacken beim Ein- und Ausräumen des Busses klappte in diesem Jahr gut und schnell, was eindeutig für unsere Schülerinnen und Schüler spricht!

Text: C. Kaminski 
Fotos: T. Weymann / S. Bode

Anmeldung für Jahrgang 5

Perret    25. Februar 2019

Die Anmeldung für Schülerinnen und Schüler des künftigen Jahrgangs 5 findet an unserer Schule am 28. und 29.3. statt. Die notwendigen Formulare und weitere Informationen z.B. zur Chorklasse finden Sie unter „Service“ auf dieser Website.

Hier die genauen Uhrzeiten zur Anmeldung: Donnerstag, 28.3., 10-12 und 15-18 Uhr sowie Freitag, 29.3., 13-16 Uhr.

Zehn für alle Neune

Perret    8. Februar 2019


Riesigen Spaß hatten die Besucher vom St Thomas‘ College und ihre Gastgeber beim Kegelabend. Für die Sri Lankaner ist dieses Vergnügen unbekannt, da sie bisher nur Bowling kennen. Die Gäste schlugen sich recht gut und behaupteten sich an der Kugel, ob beim Hausnummerkegeln, Teamspielen oder Hören, wie viele Kegel umgeworfen wurden. Abschließend aßen alle zusammen Griechisch, was für unsere Gäste ebenfalls unbekannt war.

Text und Fotos: F. Pini

Solistenpodium mit jungen Nachwuchskünstlern

Perret    6. Februar 2019

Am 21. Januar 2019 fand im großen Musikraum das Solistenpodium statt. Um 19:30 Uhr begann die einstündige Vorstellung, welche ein buntes Programm umfasste. Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 9. Jahrgang stellten ihr musikalisches Talent vor. Die einen berührten das Publikum mit ihrer Stimme, andere mit komplizierten Stücken, die auf dem Klavier, dem Horn, der Trompete, dem Cello, der Geiger der der Gitarre gespielt wurden. Eingeladen waren die Eltern, Familien und Freunde der Solisten. Auch Frau Bielefeld, Frau Buß und natürlich die Musiklehrer, welche teilweise selber in die Tasten griffen, waren bei dem Konzert.

Zu Beginn spielte Florentine ein klassisches Klavierstück von Joseph Haydn. Leonid präsentierte unter anderem einen türkischen Marsch am Cello und Yuki entführte die Hörer am Flügel in die Klangwelten von Antonín Dvorák und Ludovico Einaudi. Mit dem Beitrag „Brücke über den Rhein“ überzeugte Henrike so sehr, dass ihre schöne Stimme und dieses abwechslungsreiche Strophenlied im Gedächtnis blieben. Clara bewältigte am Horn vielfältige Anforderungen an diesem luftintensiven Blechblasinstrument. Mahelie spielte einen anspruchsvollen Satz des Violinkonzerts von Oskar Rieding vor. Am Flügel gelangen Kimija in Variationen von Michail Glinka virtuose Tonskalen und gefühlvolle Dreiklangsbrechungen. Nach einem lyrischen Beginn brachen sich bei David und seiner Trompete barocke Festlichkeit Bahn. Nova rundete mit ihrem gefühlvollen Song von Ed Sheeran, bei dem sie sich selbst an der Gitarren begleitete, den musikalischen Abend ab.

Aufgrund der begrenzten Gästezahl entwickelte sich eine familiäre Atmosphäre, die zu dem sehr gelungenen Winterabend beitrug. Mit viel Applaus wurde die Vorstellung beendet. Wir hoffen auf ein weiteres Mal!!!

Text: Henrike (7d), C. Kaminski
Fotos: K. Weissleder

Winterstimmung

Perret    23. Januar 2019

Am Montag, den 21.1.2019 waren die Teilnehmer des Skikurses in Österreich wieder in Isernhagen. Für einen schönen Übergang von den alpinen Schneemengen in den niedersächsischen Flachlandwinter sorgte das Winterwetter, das am Montagmorgen das Gelände rings um die Schule mit Schnee und Sonnenschein strahlen ließ. Der Blick aus dem Kunstraum während der ersten zwei Unterrichtsstunden zeigt, wie schön der Wintertag war.

Text: I. Perret

Fotos: K. Weissleder

Geschichtskurse 10 besuchen Bergen-Belsen

Perret    9. Januar 2019

Wir stehen draußen im Regen vor einem Hügel. Aber es ist kein natürlicher Hügel. „Das hier ist ein Massengrab“, sagt die Dame, die unsere Führung leitet. „Hier liegen etwa 1000 Tote.“ Darauf folgt Stille. Wir betrachten das Grab auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Vor dem Hügel steht ein Grabstein. Darauf unzählige Steine. Oft kommen Angehörige dieser Toten her und legen nach einem jüdischen Brauch Steine auf den Grabstein, um ihre Trauer auszudrücken. Die meisten der Toten waren Juden, deshalb die jüdische Tradition.

Den ganzen Vormittag lang ist es an diesem 20. Dezember 2018 nass, kalt und windig. Ein Schauer rauscht durch die Bäume. Wir sind zu einer Wegkreuzung mitten auf dem ehemaligen Lagergelände gegangen. Die pädagogische Mitarbeiterin, die schon seit elf Jahren in der Gedenkstätte arbeitet, erzählt. Doch weniger als ihre Berichte stehen die Bilder, die einem in Erinnerung bleiben, und der Ort im Mittelpunkt. Man selbst versucht es, man versucht sich vorzustellen, was hier passiert ist. Die Historikerin erzählt: „Es ging nicht darum, die nächsten Tage oder Wochen zu überleben, sondern die nächste Stunde.“ So hat es ihr ein Zeitzeuge geschildert. Die Gefangenen waren damals so unterversorgt, dass sie Regenwasser aus Pfützen tranken.

Krankheiten waren der Hauptgrund, warum hier zehntausende Insassen starben. Doch das entlastet keineswegs die Wehrmacht bzw. später die SS, die das Lager zunächst als Kriegsgefangenenlager und später als KZ betrieben – sie wollten, dass die Gefangenen umkamen. Darum ließen sie diese draußen, bei Wind und Regen, und zwangen sie zum Beispiel zum Ausschaufeln der Latrine, was technisch gar nicht nötig gewesen wäre.

Nach dem Gang über das Gelände bekommen wir noch etwas Zeit, uns das Dokumentationszentrum anzuschauen. In der Ausstellung gibt es Karten, Funde aus dem Lager und Zeitzeugeninterviews. Fast alle entschließen sich dazu, sich den Film anzuschauen, den die britischen Soldaten bei der Befreiung des Lagers drehten, und der uns schon vorher als sehr brutal beschrieben wurde. In dem kleinen Filmraum ist es sehr eng. Zunächst stellen sich in kleinen Filmen die SS-Soldaten vor: Name, Alter, Herkunftsort und wie lange sie schon im Konzentrationslager arbeiten. Wir denken zunächst, wir könnten uns den ganzen Film anschauen, aber durch die Unmengen von Leichen im Hintergrund, die furchtbar dürr sind, wird nicht nur uns schlecht und viele verlassen den Raum recht bald wieder.

Am Ende des Tages erst beginnt das tatsächliche Gedenken: auf der Busfahrt, auf dem Heimweg und noch einige Tage länger.

Text: Finja (10c), Fiona (10d)

Fotos: I. Perret