Archiv für den Autor: Perret

Die EU im Klassenzimmer

Perret    23. Mai 2019

Eine von Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10 und 11 im Politik- und Geschichtsunterrichtet für andere Schülerinnen und Schüler erstellte interaktive Ausstellung  bietet vielfältige Informationen und Zugänge zu Europa und zur Europäischen Union. Mit dem Europatag am 09. Mai 2019 und der Wahl zum Europäischen Parlament am  Mai ist diese Ausstellung in zentrale europapolitische Ereignisse eingebettet.

Als Europaschule legt das Gymnasium Isernhagen besonderen Wert auf die Ausbildung europabezogener Kompetenzen in unterschiedlichen Lernarrangements. Hierdurch sollen die Lernenden bestmöglich auf ein Leben im vereinten Europa vorbereitet und die Distanz zu der oft als bürgerfern empfundenen Europäischen Union abgebaut werden. Im Rahmen der vertieften unterrichtlichen Auseinandersetzung mit der Europäischen Union aus historischer, politischer und wirtschaftlicher Perspektive werden auch regelmäßig politische Entscheidungsträger – wie auch in diesem Jahr – in unsere Schule eingeladen. Dem Kulturaustausch und dem Spracherwerb dienen verschiedene Austauschfahrten in europäische Länder.

Darüber hinaus nahmen die Jahrgänge 10 und 11 Mitte Mai an der bundesweit durchgeführten Juniorwahl zum Europäischen Parlament teil und in einer Europa-AG werden auch schon die jüngeren Schüler*innen spielerisch an Europa herangeführt.

Mit dem Brückenschlag von traditionellen zu modernen Medien wird in der aktuellen Europaausstellung das Medienkonzept der Schule aufgegriffen. Sogar in den Kunstunterricht hat das Thema Europa am GI Einzug gehalten, in dem originelle geographische Karten und Europa-Spiele von Fünftklässlern für ältere Mitschüler gestaltet wurden. Für die Vorbereitung der Ausstellung sind auch die neu angeschafften Tablets zum Einsatz gekommen, welche den SchülerInnen völlig neue Präsentations- und Lernmöglichkeiten bieten.

Zahlreiche Plakate zu den Zielen, zu den Errungenschaften und zum Aufbau des europäischen Staatenbundes stehen im Zentrum der Ausstellung. Zudem regen verschiedene Spiel- und Quizformate zu einer motivierenden Beschäftigung und Auseinandersetzung mit europäischen Themen an. Abgerundet wird das Informations- und Lernangebot durch eine Auslage verschiedener Printmedien zu Europa und zur Europäischen Union. Der Besuch der Ausstellung, der von Oberstufenschülern unter anderem als „coole und gelungene Abwechslung“ bezeichnet wurde, steht allen Schüler*innen des Gymnasiums offen und ist obligatorisch für die Jahrgänge 10 und 11 vorgesehen.

Text:  S. Knipp

Fotos: S. Albach

Politik hautnah. Auf den Spuren der Kommunalpolitik im Isernhagener Rathaus

Perret    8. März 2019

Welche Verbindungen zwischen dem Neubau des Schulcampus und der Kommunalpolitik bestehen konnten die Schüler*innen des achten Jahrgangs bei den kommunalpolitischen Tagen im Rathaus von Isernhagen erfahren. 

In Kleingruppen wurden von der Jugendpflege bis zur Steuerabteilung verschiedene Verwaltungsbereiche erkundet. Hierbei traten sehr interessante und für die Schüler*innen zum Teil auch überraschende Informationen, wie etwa die Kosten für 1.000 l Trinkwasser, zu Tage. Im Anschluss hatten die Gruppen die Gelegenheit Gespräche mit ehrenamtlichen Lokalpolitiker*innen der Gemeinde zu führen und Antworten auf die Fragen, die sie im Politikunterricht erarbeitet haben, zu bekommen. 

Die Politiker*innen erläuterten anhand von verschiedenen Beispielen, dass Lösungen von politischen Konflikten oft nur schwierig zu erzielen sind. So diskutiere man schon seit geraumer Zeit über ein tragfähiges Zukunftsmodell für ein Isernhagener Schwimmbad. Erfolge wie der Neubau eines Feuerwehrhauses würden aber zeigen, dass politisches Engagement äußerst lohnenswert sei. 

Die teilnehmenden Schüler*innen haben sich dafür ausgesprochen, dass die Veranstaltung auch für die kommenden Schülergenerationen angeboten werden sollte.      

Text und Bilder: Steffen Knipp

Weitere Fotos unter

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Kunst-LK belegt zweiten Platz beim Schulwettbewerb der Region

Perret    6. März 2019

„Die Menschenwürde ist unantastbar“ … mit diesem bedeutenden Grundrecht setzte sich der Kunst-Leistungskurs in den letzten Wochen (künstlerisch) auseinander. Es entstand ein Materialbild, welches sich aus einem weiß bemalten Holzbrett mit dem Schriftzug „WÜRDE“ zusammensetzt. Der schwarze Schriftzug wurde aus dickem Stacheldraht zu großen Druckbuchstaben gebogen, die mit kleinen, schwarzen, aus Draht geformten Menschenfiguren besetzt sind. Sie symbolisieren jeden Menschen auf dieser Erde, denn jeder Mensch, mit all seinen verschiedenen Facetten, hat eine Würde, die unter keinen Umständen verletzt werden darf. Betrachtet man das Werk etwas näher, fällt auf, dass eine einzelne Menschenfigur förmlich aus dem Wort herausfällt. Sie steht für die (leider) immer wieder auftretenden Menschenrechtsverletzungen. 

Der Kurs verdeutlicht mit seinem Kunstwerk, dass die Würde des Menschen ein unantastbares Gut ist und möchte anmerken, dass es gerade in der heutigen Zeit, in der viele Menschen mit verschiedenen ethnischen Hintergründen zu uns kommen, wichtig ist nicht zu vergessen, dass wir alle Menschen sind, die die gleichen Rechte und damit auch die gleiche wertvolle Würde haben. 

Die Jury des Wettbewerbs der Region Hannover zeichnete die Schüler/-innen für ihr Werk mit dem 2. Platz und 2500 Euro Preisgeld aus. Nun ist es für ein paar Wochen in der BBS 11 ausgestellt.  Auch für den Tag der offenen Tür wurde diesbezüglich etwas vorbereitet. Der Kurs kreierte eine Rauminstallation, die die Gedankengänge zu dem Thema, sowie den Schaffungsprozess des Werkes widerspiegeln sollte. Aus dieser Installation stammen auch die Fotos oben.

Text: S. Brümann, Fotos: K. Weissleder, S. Brümann

Probentage der Musik-AGs in Göttingen

Perret    27. Februar 2019

Vor den Zeugnisferien waren die Musik-AGs vom 21. bis 23.01.19 gemeinsam auf Probentagen. Chorklasse 5c, Chor, Orchester, Blechbläser und Kammerchor übten intensiv an ihrem Repertoire. Besonderheiten waren gemeinsame Probenzeiten und die Tatsache, dass mal eine andere Lehrkraft die AG leitete. Für unseren Referendar Herrn Blohmer war es die letzte Amtshandlung und wir danken ihm sehr. Der bunte Abend wurde wieder von den jungen Musikern und Musikerinnen liebevoll selbst gestaltet und war ein schönes Highlight. Nicht nur auf dem Stadtspaziergang zum Gänseliesel, sondern auch in den kurzen Pausen oder beim Proben selbst waren die Gemeinschaft und das Miteinander spürbar und angenehm. Sogar das Anpacken beim Ein- und Ausräumen des Busses klappte in diesem Jahr gut und schnell, was eindeutig für unsere Schülerinnen und Schüler spricht!

Text: C. Kaminski 
Fotos: T. Weymann / S. Bode

Zehn für alle Neune

Perret    8. Februar 2019


Riesigen Spaß hatten die Besucher vom St Thomas‘ College und ihre Gastgeber beim Kegelabend. Für die Sri Lankaner ist dieses Vergnügen unbekannt, da sie bisher nur Bowling kennen. Die Gäste schlugen sich recht gut und behaupteten sich an der Kugel, ob beim Hausnummerkegeln, Teamspielen oder Hören, wie viele Kegel umgeworfen wurden. Abschließend aßen alle zusammen Griechisch, was für unsere Gäste ebenfalls unbekannt war.

Text und Fotos: F. Pini

Solistenpodium mit jungen Nachwuchskünstlern

Perret    6. Februar 2019

Am 21. Januar 2019 fand im großen Musikraum das Solistenpodium statt. Um 19:30 Uhr begann die einstündige Vorstellung, welche ein buntes Programm umfasste. Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 9. Jahrgang stellten ihr musikalisches Talent vor. Die einen berührten das Publikum mit ihrer Stimme, andere mit komplizierten Stücken, die auf dem Klavier, dem Horn, der Trompete, dem Cello, der Geiger der der Gitarre gespielt wurden. Eingeladen waren die Eltern, Familien und Freunde der Solisten. Auch Frau Bielefeld, Frau Buß und natürlich die Musiklehrer, welche teilweise selber in die Tasten griffen, waren bei dem Konzert.

Zu Beginn spielte Florentine ein klassisches Klavierstück von Joseph Haydn. Leonid präsentierte unter anderem einen türkischen Marsch am Cello und Yuki entführte die Hörer am Flügel in die Klangwelten von Antonín Dvorák und Ludovico Einaudi. Mit dem Beitrag „Brücke über den Rhein“ überzeugte Henrike so sehr, dass ihre schöne Stimme und dieses abwechslungsreiche Strophenlied im Gedächtnis blieben. Clara bewältigte am Horn vielfältige Anforderungen an diesem luftintensiven Blechblasinstrument. Mahelie spielte einen anspruchsvollen Satz des Violinkonzerts von Oskar Rieding vor. Am Flügel gelangen Kimija in Variationen von Michail Glinka virtuose Tonskalen und gefühlvolle Dreiklangsbrechungen. Nach einem lyrischen Beginn brachen sich bei David und seiner Trompete barocke Festlichkeit Bahn. Nova rundete mit ihrem gefühlvollen Song von Ed Sheeran, bei dem sie sich selbst an der Gitarren begleitete, den musikalischen Abend ab.

Aufgrund der begrenzten Gästezahl entwickelte sich eine familiäre Atmosphäre, die zu dem sehr gelungenen Winterabend beitrug. Mit viel Applaus wurde die Vorstellung beendet. Wir hoffen auf ein weiteres Mal!!!

Text: Henrike (7d), C. Kaminski
Fotos: K. Weissleder

Winterstimmung

Perret    23. Januar 2019

Am Montag, den 21.1.2019 waren die Teilnehmer des Skikurses in Österreich wieder in Isernhagen. Für einen schönen Übergang von den alpinen Schneemengen in den niedersächsischen Flachlandwinter sorgte das Winterwetter, das am Montagmorgen das Gelände rings um die Schule mit Schnee und Sonnenschein strahlen ließ. Der Blick aus dem Kunstraum während der ersten zwei Unterrichtsstunden zeigt, wie schön der Wintertag war.

Text: I. Perret

Fotos: K. Weissleder

Geschichtskurse 10 besuchen Bergen-Belsen

Perret    9. Januar 2019

Wir stehen draußen im Regen vor einem Hügel. Aber es ist kein natürlicher Hügel. „Das hier ist ein Massengrab“, sagt die Dame, die unsere Führung leitet. „Hier liegen etwa 1000 Tote.“ Darauf folgt Stille. Wir betrachten das Grab auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Vor dem Hügel steht ein Grabstein. Darauf unzählige Steine. Oft kommen Angehörige dieser Toten her und legen nach einem jüdischen Brauch Steine auf den Grabstein, um ihre Trauer auszudrücken. Die meisten der Toten waren Juden, deshalb die jüdische Tradition.

Den ganzen Vormittag lang ist es an diesem 20. Dezember 2018 nass, kalt und windig. Ein Schauer rauscht durch die Bäume. Wir sind zu einer Wegkreuzung mitten auf dem ehemaligen Lagergelände gegangen. Die pädagogische Mitarbeiterin, die schon seit elf Jahren in der Gedenkstätte arbeitet, erzählt. Doch weniger als ihre Berichte stehen die Bilder, die einem in Erinnerung bleiben, und der Ort im Mittelpunkt. Man selbst versucht es, man versucht sich vorzustellen, was hier passiert ist. Die Historikerin erzählt: „Es ging nicht darum, die nächsten Tage oder Wochen zu überleben, sondern die nächste Stunde.“ So hat es ihr ein Zeitzeuge geschildert. Die Gefangenen waren damals so unterversorgt, dass sie Regenwasser aus Pfützen tranken.

Krankheiten waren der Hauptgrund, warum hier zehntausende Insassen starben. Doch das entlastet keineswegs die Wehrmacht bzw. später die SS, die das Lager zunächst als Kriegsgefangenenlager und später als KZ betrieben – sie wollten, dass die Gefangenen umkamen. Darum ließen sie diese draußen, bei Wind und Regen, und zwangen sie zum Beispiel zum Ausschaufeln der Latrine, was technisch gar nicht nötig gewesen wäre.

Nach dem Gang über das Gelände bekommen wir noch etwas Zeit, uns das Dokumentationszentrum anzuschauen. In der Ausstellung gibt es Karten, Funde aus dem Lager und Zeitzeugeninterviews. Fast alle entschließen sich dazu, sich den Film anzuschauen, den die britischen Soldaten bei der Befreiung des Lagers drehten, und der uns schon vorher als sehr brutal beschrieben wurde. In dem kleinen Filmraum ist es sehr eng. Zunächst stellen sich in kleinen Filmen die SS-Soldaten vor: Name, Alter, Herkunftsort und wie lange sie schon im Konzentrationslager arbeiten. Wir denken zunächst, wir könnten uns den ganzen Film anschauen, aber durch die Unmengen von Leichen im Hintergrund, die furchtbar dürr sind, wird nicht nur uns schlecht und viele verlassen den Raum recht bald wieder.

Am Ende des Tages erst beginnt das tatsächliche Gedenken: auf der Busfahrt, auf dem Heimweg und noch einige Tage länger.

Text: Finja (10c), Fiona (10d)

Fotos: I. Perret

Nachwuchs im Aquarium

Perret    22. Dezember 2018

Es ist heller geworden im Aquarium, denn die Aquarium-AG  hat es umgestaltet. Es gibt jetzt mehr Sand und langsamer wachsende Pflanzen. Dadurch sieht man klarer, wenn man hineinschaut. So entdeckt man dann auch den zahlreichen Antennenwels-Nachwuchs, der sich dort tummelt. Die Rotkopfsalmer ziehen gruppenweise ihre Bahnen und die orangeroten Schwertträger  sind eher einzeln unterwegs. Letztere bekommen vermutlich in den Weihnachtstagen Nachwuchs. „Wie viele davon das neue Jahr sehen, bleibt aber abzuwarten; die Schwertträger sind Lebendgebärer“, meint Herr Döring, der die Aquarium-AG leitet.

Text und Fotos: I. Perret

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Freundeskreis bringt neue Bälle ins Spiel

Perret    14. Dezember 2018

In jeder großen Pause verleiht Herr Hendricks Bälle für das Fußball- oder Basketballspiel. Die Bälle, die dafür zur Verfügung stehen, sind schon etwas älter und machen daher schnell schlapp. Da wäre eine elektrische Ballpumpe ideal. Also wandte sich Herr Hendricks an den Freundeskreis des Gymnasiums, der es genau richtig findet, wenn die Schülerinnen und Schüler in den Pausen mit den Bällen spielen und daher gerne eine elektrische Ballpumpe anschaffte. Zusätzlich  legte der Freundeskreis noch das Geld für drei Basketbälle in Outdoor-Qualität und zehn Fußbälle in Originalgröße drauf. Nach Herrn Hendricks Beobachtung ist „Basketball in den Jahrgängen 9 bis 12 beliebt, während die jüngeren Schüler gerne Fußball spielen.“

Am Freitag, den 14.12.2018 übergab Herr Kohlmeyer, der Vorsitzende des Freundeskreises,  in der zweiten großen Pause Ballpumpe und Bälle offiziell an Herrn Hendricks, der sich sehr darüber freut, beim Verleihen nun aus dem Vollen schöpfen zu können. Die alten Bälle, frisch aufgepumpt, bleiben weiter im Einsatz. Die neuen Bälle des Freundeskreises werden gegen Pfand (Ausweis oder Ähnliches) verliehen, damit sicher ist, dass sie am Ende jeder Pause wohlbehalten wieder zurückkommen.

Fotos und Text: I. Perret

Die alten Bälle, noch nicht neu aufgepumpt.

Die neuen Bälle, vom Freundeskreis gestiftet.

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