Archiv für den Autor: Perret

Probentage der Musik-AGs in Göttingen

Perret    27. Februar 2019

Vor den Zeugnisferien waren die Musik-AGs vom 21. bis 23.01.19 gemeinsam auf Probentagen. Chorklasse 5c, Chor, Orchester, Blechbläser und Kammerchor übten intensiv an ihrem Repertoire. Besonderheiten waren gemeinsame Probenzeiten und die Tatsache, dass mal eine andere Lehrkraft die AG leitete. Für unseren Referendar Herrn Blohmer war es die letzte Amtshandlung und wir danken ihm sehr. Der bunte Abend wurde wieder von den jungen Musikern und Musikerinnen liebevoll selbst gestaltet und war ein schönes Highlight. Nicht nur auf dem Stadtspaziergang zum Gänseliesel, sondern auch in den kurzen Pausen oder beim Proben selbst waren die Gemeinschaft und das Miteinander spürbar und angenehm. Sogar das Anpacken beim Ein- und Ausräumen des Busses klappte in diesem Jahr gut und schnell, was eindeutig für unsere Schülerinnen und Schüler spricht!

Text: C. Kaminski 
Fotos: T. Weymann / S. Bode

Zehn für alle Neune

Perret    8. Februar 2019


Riesigen Spaß hatten die Besucher vom St Thomas‘ College und ihre Gastgeber beim Kegelabend. Für die Sri Lankaner ist dieses Vergnügen unbekannt, da sie bisher nur Bowling kennen. Die Gäste schlugen sich recht gut und behaupteten sich an der Kugel, ob beim Hausnummerkegeln, Teamspielen oder Hören, wie viele Kegel umgeworfen wurden. Abschließend aßen alle zusammen Griechisch, was für unsere Gäste ebenfalls unbekannt war.

Text und Fotos: F. Pini

Solistenpodium mit jungen Nachwuchskünstlern

Perret    6. Februar 2019

Am 21. Januar 2019 fand im großen Musikraum das Solistenpodium statt. Um 19:30 Uhr begann die einstündige Vorstellung, welche ein buntes Programm umfasste. Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 9. Jahrgang stellten ihr musikalisches Talent vor. Die einen berührten das Publikum mit ihrer Stimme, andere mit komplizierten Stücken, die auf dem Klavier, dem Horn, der Trompete, dem Cello, der Geiger der der Gitarre gespielt wurden. Eingeladen waren die Eltern, Familien und Freunde der Solisten. Auch Frau Bielefeld, Frau Buß und natürlich die Musiklehrer, welche teilweise selber in die Tasten griffen, waren bei dem Konzert.

Zu Beginn spielte Florentine ein klassisches Klavierstück von Joseph Haydn. Leonid präsentierte unter anderem einen türkischen Marsch am Cello und Yuki entführte die Hörer am Flügel in die Klangwelten von Antonín Dvorák und Ludovico Einaudi. Mit dem Beitrag „Brücke über den Rhein“ überzeugte Henrike so sehr, dass ihre schöne Stimme und dieses abwechslungsreiche Strophenlied im Gedächtnis blieben. Clara bewältigte am Horn vielfältige Anforderungen an diesem luftintensiven Blechblasinstrument. Mahelie spielte einen anspruchsvollen Satz des Violinkonzerts von Oskar Rieding vor. Am Flügel gelangen Kimija in Variationen von Michail Glinka virtuose Tonskalen und gefühlvolle Dreiklangsbrechungen. Nach einem lyrischen Beginn brachen sich bei David und seiner Trompete barocke Festlichkeit Bahn. Nova rundete mit ihrem gefühlvollen Song von Ed Sheeran, bei dem sie sich selbst an der Gitarren begleitete, den musikalischen Abend ab.

Aufgrund der begrenzten Gästezahl entwickelte sich eine familiäre Atmosphäre, die zu dem sehr gelungenen Winterabend beitrug. Mit viel Applaus wurde die Vorstellung beendet. Wir hoffen auf ein weiteres Mal!!!

Text: Henrike (7d), C. Kaminski
Fotos: K. Weissleder

Winterstimmung

Perret    23. Januar 2019

Am Montag, den 21.1.2019 waren die Teilnehmer des Skikurses in Österreich wieder in Isernhagen. Für einen schönen Übergang von den alpinen Schneemengen in den niedersächsischen Flachlandwinter sorgte das Winterwetter, das am Montagmorgen das Gelände rings um die Schule mit Schnee und Sonnenschein strahlen ließ. Der Blick aus dem Kunstraum während der ersten zwei Unterrichtsstunden zeigt, wie schön der Wintertag war.

Text: I. Perret

Fotos: K. Weissleder

Geschichtskurse 10 besuchen Bergen-Belsen

Perret    9. Januar 2019

Wir stehen draußen im Regen vor einem Hügel. Aber es ist kein natürlicher Hügel. „Das hier ist ein Massengrab“, sagt die Dame, die unsere Führung leitet. „Hier liegen etwa 1000 Tote.“ Darauf folgt Stille. Wir betrachten das Grab auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Vor dem Hügel steht ein Grabstein. Darauf unzählige Steine. Oft kommen Angehörige dieser Toten her und legen nach einem jüdischen Brauch Steine auf den Grabstein, um ihre Trauer auszudrücken. Die meisten der Toten waren Juden, deshalb die jüdische Tradition.

Den ganzen Vormittag lang ist es an diesem 20. Dezember 2018 nass, kalt und windig. Ein Schauer rauscht durch die Bäume. Wir sind zu einer Wegkreuzung mitten auf dem ehemaligen Lagergelände gegangen. Die pädagogische Mitarbeiterin, die schon seit elf Jahren in der Gedenkstätte arbeitet, erzählt. Doch weniger als ihre Berichte stehen die Bilder, die einem in Erinnerung bleiben, und der Ort im Mittelpunkt. Man selbst versucht es, man versucht sich vorzustellen, was hier passiert ist. Die Historikerin erzählt: „Es ging nicht darum, die nächsten Tage oder Wochen zu überleben, sondern die nächste Stunde.“ So hat es ihr ein Zeitzeuge geschildert. Die Gefangenen waren damals so unterversorgt, dass sie Regenwasser aus Pfützen tranken.

Krankheiten waren der Hauptgrund, warum hier zehntausende Insassen starben. Doch das entlastet keineswegs die Wehrmacht bzw. später die SS, die das Lager zunächst als Kriegsgefangenenlager und später als KZ betrieben – sie wollten, dass die Gefangenen umkamen. Darum ließen sie diese draußen, bei Wind und Regen, und zwangen sie zum Beispiel zum Ausschaufeln der Latrine, was technisch gar nicht nötig gewesen wäre.

Nach dem Gang über das Gelände bekommen wir noch etwas Zeit, uns das Dokumentationszentrum anzuschauen. In der Ausstellung gibt es Karten, Funde aus dem Lager und Zeitzeugeninterviews. Fast alle entschließen sich dazu, sich den Film anzuschauen, den die britischen Soldaten bei der Befreiung des Lagers drehten, und der uns schon vorher als sehr brutal beschrieben wurde. In dem kleinen Filmraum ist es sehr eng. Zunächst stellen sich in kleinen Filmen die SS-Soldaten vor: Name, Alter, Herkunftsort und wie lange sie schon im Konzentrationslager arbeiten. Wir denken zunächst, wir könnten uns den ganzen Film anschauen, aber durch die Unmengen von Leichen im Hintergrund, die furchtbar dürr sind, wird nicht nur uns schlecht und viele verlassen den Raum recht bald wieder.

Am Ende des Tages erst beginnt das tatsächliche Gedenken: auf der Busfahrt, auf dem Heimweg und noch einige Tage länger.

Text: Finja (10c), Fiona (10d)

Fotos: I. Perret

Nachwuchs im Aquarium

Perret    22. Dezember 2018

Es ist heller geworden im Aquarium, denn die Aquarium-AG  hat es umgestaltet. Es gibt jetzt mehr Sand und langsamer wachsende Pflanzen. Dadurch sieht man klarer, wenn man hineinschaut. So entdeckt man dann auch den zahlreichen Antennenwels-Nachwuchs, der sich dort tummelt. Die Rotkopfsalmer ziehen gruppenweise ihre Bahnen und die orangeroten Schwertträger  sind eher einzeln unterwegs. Letztere bekommen vermutlich in den Weihnachtstagen Nachwuchs. „Wie viele davon das neue Jahr sehen, bleibt aber abzuwarten; die Schwertträger sind Lebendgebärer“, meint Herr Döring, der die Aquarium-AG leitet.

Text und Fotos: I. Perret

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Freundeskreis bringt neue Bälle ins Spiel

Perret    14. Dezember 2018

In jeder großen Pause verleiht Herr Hendricks Bälle für das Fußball- oder Basketballspiel. Die Bälle, die dafür zur Verfügung stehen, sind schon etwas älter und machen daher schnell schlapp. Da wäre eine elektrische Ballpumpe ideal. Also wandte sich Herr Hendricks an den Freundeskreis des Gymnasiums, der es genau richtig findet, wenn die Schülerinnen und Schüler in den Pausen mit den Bällen spielen und daher gerne eine elektrische Ballpumpe anschaffte. Zusätzlich  legte der Freundeskreis noch das Geld für drei Basketbälle in Outdoor-Qualität und zehn Fußbälle in Originalgröße drauf. Nach Herrn Hendricks Beobachtung ist „Basketball in den Jahrgängen 9 bis 12 beliebt, während die jüngeren Schüler gerne Fußball spielen.“

Am Freitag, den 14.12.2018 übergab Herr Kohlmeyer, der Vorsitzende des Freundeskreises,  in der zweiten großen Pause Ballpumpe und Bälle offiziell an Herrn Hendricks, der sich sehr darüber freut, beim Verleihen nun aus dem Vollen schöpfen zu können. Die alten Bälle, frisch aufgepumpt, bleiben weiter im Einsatz. Die neuen Bälle des Freundeskreises werden gegen Pfand (Ausweis oder Ähnliches) verliehen, damit sicher ist, dass sie am Ende jeder Pause wohlbehalten wieder zurückkommen.

Fotos und Text: I. Perret

Die alten Bälle, noch nicht neu aufgepumpt.

Die neuen Bälle, vom Freundeskreis gestiftet.

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Bermun XXVII (14.-17.11.2018)

Perret    6. Dezember 2018

Auch dieses Jahr hat unser Gymnasium an den Berlin Model United Nations teilgenommen. Unsere Delegation von sechs Schülern/-innen vertrat auf der Konferenz das Land „Tschad“ und steuerte wichtige Beiträge zum Thema „International Cooperation“ bei. Herr Wocken hatte ab April die Schüler/-innen im Rahmen der AG auf die Thematik, die Probleme des Tschads und das Prozedere der Vereinten Nationen vorbereitet, so dass einige Gedanken sogar Eingang in die verabschiedeten Resolutionen fanden. Die interessanten Vorträge der Gastredner und die freundliche Atmosphäre dieser Simulation haben die Schüler/-innen dazu bewegt, sich schon jetzt für das kommende Jahr anzumelden, so dass eine lange Tradition unserer Schule auch 2019 ihre Fortsetzung finden wird. Als Rahmenprogramm besuchte die Gruppe den nachgebauten „Führerbunker“ in der Ausstellung „The Berlin Story“, gesponsert vom Freundeskreis.

Text: S. Wocken

 

Delf-Diplome sind eingetroffen

Perret    5. Dezember 2018

Alle Schülerinnen und Schüler, die im Mai an den Prüfungen zum französischen Sprachdiplom Delf teilgenommen haben, haben die Prüfungen erfolgreich bestanden. Entsprechend groß war die Freude, als jetzt die vom französischen Kultusministerium ausgestellten Diplome verteilt wurden. Inzwischen laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Prüfungsrunde im Januar 2019.

Text und Foto: B. Suckow

Lange Nacht der Mathematik – Nacht voller Freude und Verzweiflung

Perret    25. November 2018

Am Freitag, dem 24.11.2018 haben wir mit etwa 20 Mitschülern versucht, schwierige Mathe-Aufgaben in der dunklen Schule zu lösen.  Trotz großer Bemühungen sind wir nicht über Runde 1 hinausgekommen. Das war ein wenig enttäuschend, aber die Riesenpizzen (vielen Dank an den Freundeskreis!) haben uns besänftigt.

Bis ein Uhr nachts waren wir am Knobeln, am Verzweifeln, aber auch am Jubeln, da ein Mitschüler, trotz grippalem Infekt, aus dem Bett heraus zwei sehr schwere Aufgaben gelöst hat, an denen wir mehrere Stunden verbrachten. Und auch die Lehrer/-innen hatten ihren Spaß am nächtlichen Knobeln. 🙂

Alles in allem war es ein sehr schöner, humorvoller und magenfüllender Freitagabend, welcher allen Erwartungen standgehalten hat.

Text: Nikola V. & Vinzent P.
Fotos: M. Schirmer

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