Mobbing-Interventions-Team

mit

“Mobbing“ ist im Schulalltag allgegenwärtig, wird aber oft nicht bzw. erst spät erkannt oder falsch eingeschätzt. Um das komplexe Phänomen “Mobbing“ zu verstehen und verschiedene Lösungsstrategien zu entwickeln, haben vier Kolleginnen und Kollegen des Gymnasiums Isernhagen an einer Qualifizierungsmaßnahme der Landesschulbehörde teilgenommen und sind jetzt als Mobbing-Interventions-Team (M.I.T.) unserer Schule tätig: Frau Bilet, Frau Bothmann, Herr Löffler und Herr Tinat (im Bild mit seiner Assistentin Frau Hansen).

Ziele der Arbeit sind Mobbingintervention und Mobbingprävention, das bedeutet unter anderem:

… Mobbing zu erkennen und benennen („handeln, nicht wegschauen“),

… Betroffenheit herzustellen,

… verschiedene Handlungskonzepte und Strategien zum Umgang mit Mobbing an unserer Schule zu entwickeln,

… von Mobbing betroffene Gruppen und ihre Lehrkräfte zu begleiten und mit ihnen gemeinsam individuell passende Lösungen zu erarbeiten – es gibt keine Patentrezepte! -,

… langfristig alle an Schule Beteiligten für das Thema Mobbing zu sensibilisieren,

… Zusammenleben zu ermöglichen und zu gestalten und durch einen wertschätzenden Umgang miteinander ein Klima zu schaffen, das für die Entstehung von Mobbing möglichst wenig Raum lässt.

Wir haben in unserer Arbeit bisher sowohl einzelne Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte beraten und unterstützt, aber auch mit ganzen Klassen gearbeitet, in denen es Probleme mit Ausgrenzungen einzelner oder einer Gruppe von Schülerinnen oder Schülern gab. In regelmäßigen Treffen als MIT tauschen wir uns über die gemachten Erfahrungen aus und sind vor allem auch mit Überlegungen zur Mobbingprävention beschäftigt, die wir dann ins Präventionskonzept der Schule einbringen wollen.

In diesem Zusammenhang haben wir einen Briefkasten vor der Mediothek (Kopierraum bei Herrn Hendricks) angebracht. In diese „mail box“ können alle an der Schule Tätigen, vor allem aber die Schülerinnen und Schüler, Nachrichten und Anmerkungen zu sämtlichen Themen der Schule und des Schullebens einwerfen – nach dem Motto „Was ich schon immer einmal sagen wollte“. Wir werten die Beiträge in regelmäßigen Abständen aus und erhalten so Anregungen für unsere Arbeit und eine weitere Verbesserung des Schulklimas.