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Die
Geschichts-AG am Gymnasium Isernhagen

Seit 1992 besteht am Gymnasium eine Arbeitsgemeinschaft Geschichte unter der
Leitung von Frau Dr. Hanslik sowie seit 2007 Herrn Böhlert.
Entstanden ist sie aus der Initiative eines Geschichtsleistungskurses
und sie hat sich über die Jahre als eine feste Einrichtung am
Gymnasium etabliert.
Im
Jahre 1992 nahm die Gruppe, damals nur aus sechs Mitgliedern bestehend,
zum erstenmal am Geschichtswettbewerb teil und konnte auch einen
Förderpreis erringen. Das damalige Wettbewerbsthema (es ging
um Denkmäler) und der erste kleine Erfolg erwiesen sich als
eine gute Motivation, so dass in den folgenden Jahren die Gruppe immer
ungefähr zehn bis zwölf Mitglieder hatte und es auch
gelang, für die die Schule verlassenden Abiturienten neue
begeisterte "Geschichtsforscher" zu finden.
Da
der Wettbewerb des Bundespräsidenten aber nur alle zwei Jahre
stattfindet, erwies es sich als notwendig, für die Jahre
dazwischen eine attraktive Aufgabe zu finden. Inzwischen ist es so,
dass in den "wettbewerbsfreien" Jahren die Gruppe selber ein Thema zur
Untersuchung vorschlägt – und bisher konnten diese
Vorschläge auch immer in gute Projekte umgesetzt und
präsentiert werden. Aktuell forscht die AG zum Thema "Vereine
in Isernhagen", bezogen auf die Veränderungen, die sich im
Laufe des 20. Jahrhunderts ergaben.
Mit
größerer Erfahrung im Wettbewerb gab es immer mehr
Erfolge. Schon 1994/5 – es ging um Ost-Westgeschichte(n)
– gingen ein Vierter und ein Fünfter Preis sowie
zwei Förderpreise an Schüler/innen des Gymnasiums.
Im
Wettbewerb 1996/ 7 – Vom Armenhaus zur Suchtberatung, Die
Geschichte des Helfens – gehörte ein
Schüler des Gymnasiums (Hendrik Reffken ) zu den fünf
Erstpreisträgern in der Bundesrepublik und konnte sich auch
für die Studienstiftung des Deutschen Volkes empfehlen. Ferner
gab es in diesem Wettbewerb noch zwei Vierte und zwei Fünfte
Preise sowie einen Förderpreis für Mitglieder der AG.
1998/99
– es ging um Protest – wurde das Gymnasium
Isernhagen als viertbeste Schule im Wettbewerb ausgezeichnet; das
Preisgeld, das mit der Auszeichnung verbunden ist, wurde jeweils
für Aktivitäten der AG und für notwendige
Buchanschaffungen verwendet. Mit der Auszeichnung verbunden war auch
die Einladung zur Preisverleihung beim Bundespräsidenten, zu
der eine Delegation von drei Schülerinnen und Frau Dr. Hanslik
sowie dem damaligen Schulleiter, Herrn Rehfeldt, nach Berlin reiste.
Einmal
in den Genuss des Schulpreises gekommen, war es der Ehrgeiz auch der
folgenden Mitglieder der AG, das Gymnasium Isernhagen
möglichst wieder unter den zehn besten Schulen des
Bundesgebietes zu platzieren. So errang die Schule im Wettbewerb
2000/01 – Mensch und Tier in der Geschichte – den
9. Preis.
Das
2002/03 ausgeschriebene Thema: "Migration in der Geschichte" erwies
sich für die Geschichts-AG als sehr günstig: zwei
Schülerinnen, Christine Fischer und Janina
Müller-Deile, erhielten je einen Zweiten Preis ( es werden
insgesamt nur 10 Zweite Preise vergeben!), eine Schülerin,
Rebecca Hartje, einen Dritten Preis. Hinzu kamen noch Fünfte
Preise und Förderpreise. Wieder war das Gymnasium Isernhagen
unter den zehn besten der teilnehmenden Schulen (7. Platz).
Es
folgten die Wettbewerbe 2004/05 – Arbeit in der Geschichte
– und 2006/07 - Jung und Alt in der Geschichte. Auch bei
diesen Ausschreibungen wurde das Gymnasium Isernhagen mit einem
Schulpreis ausgezeichnet: 2005 Platz 10, 2007 Platz 8.
Im
Schuljahr 2008/2009 lautete das Wettbewerbsthema "Helden - verehrt,
verkannt, vergessen". Ebenso wie in allen früheren Jahren gab
es eine abendliche Präsentation der Arbeitsergebnisse.
Von
den acht von Schülerinnen und Schülern unseres
Gymnasiums eingereichten Arbeiten zum Thema "Helden" (eine Arbeit wurde
außerhalb der Geschichts-AG angefertigt) wurden sieben mit
Landespreisen ausgezeichnet. Damit gingen sieben von insgesamt 25
niedersächsischen Landespreisen an das Gymnasium Isernhagen.
Die Ehrung fand am 21. August 2009 im Historischen Museum Hannover
durch Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann statt.
Die
Ausgezeichneten aus der Geschichts-AG 2009 und ihre Arbeiten sind:
Rebecca Hartje (Johann Duve - ein Held!?), Annika Stührenberg
(Die Herrenhäuser Allee + Johann Gerhard Helmke = ein Held?),
Paul Jungeblut (Carl Peters), Maren Konradt und Lea Behrendt (Leo
Heinemann - Kommunist, Widerstandskämpfer und Jude - ein Held
des 20. Jahrhunderts?), Sebastian Kurth (Auguste Braun - die
"Koffer-Guste"), Laura Kaukemüller und Rieke
Gießelmann (Ein Do(h)rn im Auge der Justiz). Katharina
Düker, die ebenfalls ausgezeichnet wurde, hat mit ihrer
außerhalb der AG erarbeiteten Arbeit zum Thema "Otto
Wöhler- Wohltäter und Kriegsverbrecher. Ein Leben
zwischen Massenmord und sozialem Engagement" teilgenommen.
Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG im Schuljahr 2009/2010 sind:
Hannah Ruschepaul 7b, Shamal Hassen 9b, Paul Jungeblut 9b, Manuel
Schwonberg 9c, Runa Bartsch 10c, Robert Brinkmann Q1, Sebastian Kurth
Q1, Lea Behrendt Q1 und Maren Konradt Q1.
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