04. September 2010
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Geschichts-AG
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Die Geschichts-AG am Gymnasium Isernhagen

Geschichts-AG Sieger 2009 Lehrer der Geschichts-AG
Seit 1992 besteht am Gymnasium eine Arbeitsgemeinschaft Geschichte unter der Leitung von Frau Dr. Hanslik sowie seit 2007 Herrn Böhlert. Entstanden ist sie aus der Initiative eines Geschichtsleistungskurses und sie hat sich über die Jahre als eine feste Einrichtung am Gymnasium etabliert.

Im Jahre 1992 nahm die Gruppe, damals nur aus sechs Mitgliedern bestehend, zum erstenmal am Geschichtswettbewerb teil und konnte auch einen Förderpreis erringen. Das damalige Wettbewerbsthema (es ging um Denkmäler) und der erste kleine Erfolg erwiesen sich als eine gute Motivation, so dass in den folgenden Jahren die Gruppe immer ungefähr zehn bis zwölf Mitglieder hatte und es auch gelang, für die die Schule verlassenden Abiturienten neue begeisterte "Geschichtsforscher" zu finden.

Da der Wettbewerb des Bundespräsidenten aber nur alle zwei Jahre stattfindet, erwies es sich als notwendig, für die Jahre dazwischen eine attraktive Aufgabe zu finden. Inzwischen ist es so, dass in den "wettbewerbsfreien" Jahren die Gruppe selber ein Thema zur Untersuchung vorschlägt – und bisher konnten diese Vorschläge auch immer in gute Projekte umgesetzt und präsentiert werden. Aktuell forscht die AG zum Thema "Vereine in Isernhagen", bezogen auf die Veränderungen, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts ergaben.

Mit größerer Erfahrung im Wettbewerb gab es immer mehr Erfolge. Schon 1994/5 – es ging um Ost-Westgeschichte(n) – gingen ein Vierter und ein Fünfter Preis sowie zwei Förderpreise an Schüler/innen des Gymnasiums.

Im Wettbewerb 1996/ 7 – Vom Armenhaus zur Suchtberatung, Die Geschichte des Helfens – gehörte ein Schüler des Gymnasiums (Hendrik Reffken ) zu den fünf Erstpreisträgern in der Bundesrepublik und konnte sich auch für die Studienstiftung des Deutschen Volkes empfehlen. Ferner gab es in diesem Wettbewerb noch zwei Vierte und zwei Fünfte Preise sowie einen Förderpreis für Mitglieder der AG.

1998/99 – es ging um Protest – wurde das Gymnasium Isernhagen als viertbeste Schule im Wettbewerb ausgezeichnet; das Preisgeld, das mit der Auszeichnung verbunden ist, wurde jeweils für Aktivitäten der AG und für notwendige Buchanschaffungen verwendet. Mit der Auszeichnung verbunden war auch die Einladung zur Preisverleihung beim Bundespräsidenten, zu der eine Delegation von drei Schülerinnen und Frau Dr. Hanslik sowie dem damaligen Schulleiter, Herrn Rehfeldt, nach Berlin reiste.

Einmal in den Genuss des Schulpreises gekommen, war es der Ehrgeiz auch der folgenden Mitglieder der AG, das Gymnasium Isernhagen möglichst wieder unter den zehn besten Schulen des Bundesgebietes zu platzieren. So errang die Schule im Wettbewerb 2000/01 – Mensch und Tier in der Geschichte – den 9. Preis.

Das 2002/03 ausgeschriebene Thema: "Migration in der Geschichte" erwies sich für die Geschichts-AG als sehr günstig: zwei Schülerinnen, Christine Fischer und Janina Müller-Deile, erhielten je einen Zweiten Preis ( es werden insgesamt nur 10 Zweite Preise vergeben!), eine Schülerin, Rebecca Hartje, einen Dritten Preis. Hinzu kamen noch Fünfte Preise und Förderpreise. Wieder war das Gymnasium Isernhagen unter den zehn besten der teilnehmenden Schulen (7. Platz).

Es folgten die Wettbewerbe 2004/05 – Arbeit in der Geschichte – und 2006/07 - Jung und Alt in der Geschichte. Auch bei diesen Ausschreibungen wurde das Gymnasium Isernhagen mit einem Schulpreis ausgezeichnet: 2005 Platz 10, 2007 Platz 8.

Im Schuljahr 2008/2009 lautete das Wettbewerbsthema "Helden - verehrt, verkannt, vergessen". Ebenso wie in allen früheren Jahren gab es eine abendliche Präsentation der Arbeitsergebnisse.

Von den acht von Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums eingereichten Arbeiten zum Thema "Helden" (eine Arbeit wurde außerhalb der Geschichts-AG angefertigt) wurden sieben mit Landespreisen ausgezeichnet. Damit gingen sieben von insgesamt 25 niedersächsischen Landespreisen an das Gymnasium Isernhagen. Die Ehrung fand am 21. August 2009 im Historischen Museum Hannover durch Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann statt.

Die Ausgezeichneten aus der Geschichts-AG 2009 und ihre Arbeiten sind: Rebecca Hartje (Johann Duve - ein Held!?), Annika Stührenberg (Die Herrenhäuser Allee + Johann Gerhard Helmke = ein Held?), Paul Jungeblut (Carl Peters), Maren Konradt und Lea Behrendt (Leo Heinemann - Kommunist, Widerstandskämpfer und Jude - ein Held des 20. Jahrhunderts?), Sebastian Kurth (Auguste Braun - die "Koffer-Guste"), Laura Kaukemüller und Rieke Gießelmann (Ein Do(h)rn im Auge der Justiz). Katharina Düker, die ebenfalls ausgezeichnet wurde, hat mit ihrer außerhalb der AG erarbeiteten Arbeit zum Thema "Otto Wöhler- Wohltäter und Kriegsverbrecher. Ein Leben zwischen Massenmord und sozialem Engagement" teilgenommen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG im Schuljahr 2009/2010 sind: Hannah Ruschepaul 7b, Shamal Hassen 9b, Paul Jungeblut 9b, Manuel Schwonberg 9c, Runa Bartsch 10c, Robert Brinkmann Q1, Sebastian Kurth Q1, Lea Behrendt Q1 und Maren Konradt Q1.

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