Bericht über unseren Besuch bei aha in Lahe

Görtz    29. Oktober 2026

Wir waren mit der gesamten Klasse 10A unter der Aufsicht von Frau Neiro-Trautmann bei aha in Lahe. Zuerst haben wir uns die Bioabfallverwertung angeschaut. Dabei wurde uns jeder einzelne Schritt gezeigt und erklärt, wie aus dem Müll am Ende Kompost entsteht. Uns wurde auch erklärt, wie schädlich Plastik im Kompost für die Bauern ist, die den Kompost später benutzen.

Anschließend haben wir uns die Restmüllverwertung und die mechanische Abfallbehandlungsanlage genauer angeschaut. Dort werden ungefähr 200.000 Tonnen Abfall im Jahr verarbeitet. Davon werden ungefähr 120.000 Tonnen in die biologische Abfallbehandlungsanlage weitergeleitet. Auch dort besteht der gesamte Prozess aus vielen verschiedenen Schritten.

Danach sind wir in einen Besprechungsraum neben der Halle gegangen. Dort wurde uns der gesamte Prozess noch einmal genauer und bis ins kleinste Detail erklärt. Anschließend wurde uns gezeigt, welche Gegenstände bereits im Müll gefunden wurden. Dazu gehörten zum Beispiel Druckluftbehälter, Gaskanister, Heliumbehälter, eine Schwungscheibe, eine Bohrkrone und weitere schwere Metallgerätschaften. Auch bei Nägeln muss man aufpassen und sollte vermeiden, sie im Restmüll zu entsorgen.

Bei Flaschen muss man ebenfalls genau hinschauen, aus welchem Material sie bestehen. Glas und Aluminium gehören nicht in den Restmüll. Zerbrochene Trinkgläser oder zerbrochenes Kristallglas gehören jedoch in den Restabfall und nicht in den Altglascontainer.

Alles, was ein Kabel und eine Batterie oder einen Akku hat, gehört zum Elektroschrott und nicht in den Restmüll. Besonders Vapes sind sehr gefährlich, da ihre Akkus schnell Brände verursachen können. Akkus jeglicher Art gehören deshalb weder in den Restmüll noch in Papierkörbe im Park.

Anschließend haben wir uns im Kontrollraum den Prozess mithilfe von Kameras und Wärmebildkameras noch einmal angeschaut. Dabei haben wir gesehen, wie gefährlich Akkus im Müll sind. Es kommt immer wieder zu Bränden auf den Förderbändern, bei denen die Feuerwehr eingeschaltet werden muss. Das kostet jedes Mal ungefähr 1.000 bis 1.500 Euro.

Insgesamt haben wir gelernt, wie der Müll bei aha verarbeitet wird und wie wichtig es ist, ihn richtig zu trennen.

Text: Leke (10a)
Bilder: Neiro-Trautmann