
Unter dem Motto „Abbi – The Winner Takes It All“ stand die Verabschiedung der diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten ganz im Zeichen des Erfolgs, aber auch der gemeinsamen Leistung. Denn so sehr das Motto an einen einzelnen Sieger erinnert, so deutlich wurde an diesem Abend: Hier gibt es viele Gewinnerinnen und Gewinner. Sie alle haben in den vergangenen Jahren Außergewöhnliches geleistet und dürfen mit Stolz auf das Erreichte blicken. Insgesamt konnten 88 Schülerinnen und Schüler ihr Abitur erfolgreich abschließen.
Besonders erfreulich ist, dass über 26 Prozent von ihnen einen Notendurchschnitt von 1,0 bis 1,9 erreicht haben; sechs Absolventinnen und Absolventen schlossen sogar mit 1,5 oder besser ab. Ein besonders bewegender Gedanke kam in der Rede von Frau Schwarzrock-Pittalis zum Ausdruck: „Sie kamen als Kinder hierher und gehen als Erwachsene.“ Dieser Wandel zeigt, was Schule leisten kann: Nicht nur Wissen vermitteln, sondern junge Menschen auf ihrem Weg zur Persönlichkeit begleiten. In einer Zeit, in der sich Schule und Bildung stark verändert haben, haben die Abiturientinnen und Abiturienten gelernt, Herausforderungen zu meistern, miteinander umzugehen und auch in Krisen Haltung zu bewahren, so die Schulleiterin.
Der Bürgermeister Tim Mithöfer würdigte in seiner Ansprache die Leistung der Abiturientinnen und Abiturienten und betonte drei Werte, die für den weiteren Lebensweg von besonderer Bedeutung sind: Mut, Menschlichkeit und Menschenverstand. Mit diesen Gedanken verbunden war der Wunsch, dass dem heutigen Erfolg noch viele weitere folgen mögen.
Bevor zwei Vertreterinnen und Vertreter des Jahrgangs selbst das Wort ergriffen hatten, verlieh die Orchester-AG von Frau Dubiel dem Abend mit einer musikalischen Darbietung von „The Winner Takes It All“ einen feierlichen Rahmen.
„Heute ist ein besonderer Abend“, so die zwei Absolventinnen und Absolventen Avsin und Birger in ihrer Rede vor 500 Gästen. „Heute endet ein Kapitel“, führten sie fort. Viele dankbare Worte richteten sie anschließend an die Lehrkräfte und Eltern, die die ehemaligen Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben. Zugleich machten die zwei Rednerinnen und Redner deutlich, wie wertvoll Bildung ist: „Viele Menschen haben keinen Zugang zur Bildung. Vor allem Frauen und Mädchen nicht. Bildung ist ein Privileg – und dafür sollten wir dankbar sein und es als nicht selbstverständlich sehen.“
Bilder: Weissleder
Text: Görtz




















