Während in Niedersachsen zu dieser Jahreszeit der Reformationstag und zunehmend auch Halloween gefeiert wird, finden im selben Moment am anderen Ende der Welt ganz andere Feierlichkeiten statt. In Mexiko wird alljährlich Anfang November der Día de los Muertos, also der Tag der Toten gefeiert. An diesem Tag gedenken die Menschen in Mexiko ihren lieben Angehörigen, Freunden oder auch Haustieren, die sie verloren haben. Anders als bei uns ist damit jedoch nicht nur Trauer verbunden. Mit Musik, Essen und farbenfroher Dekoration wird das Leben gefeiert und dabei an die geliebten Angehörigen gedacht.
Während der Fahrtenwoche begab sich die Klasse 6d in Begleitung von Frau Robrecht und von Frau Weissleder nach Schierke, in eine Jugendherberge am Ende des Ortes und am Fuße des steilsten Wanderweges zum Brocken. Dementsprechend ging es gleich am Dienstag bei bestem Wanderwetter über die sogenannte Alte Bobbahn, den Eckerlochstieg und schließlich die Brockenstraße hoch auf den höchsten Berg des Harzes. Über 500 Höhenmeter galt es zu überwinden, was sich auf dem Eckerlochstieg als besonders anstrengend erwies, dafür aber auch am meisten Spaß machte, weil wir einen Bachlauf hoch von Stein zu Stein sprangen. Die gesamte Klasse schaffte den Aufstieg und wurde mit einem weiten Blick in alle Richtungen belohnt…
Am Mittwoch, den 11.10.2023 haben wir 15 Mitarbeiter*innen verschiedenster Beratungsstellen der Stadt und Region Hannover an unserem Gymnasium begrüßt. Die Schüler*innen des neunten Jahrgangs haben in Kleingruppen die Beratungsstellen in einem Rundlauf kennengelernt, mit dem Ziel, Ängste und Hemmungen abzubauen sowie Hilfsmöglichkeiten kennenzulernen. Vielen Dank an Violetta, Prisma, Return, Osterstrasse, mannigfaltig e.V., Lebensberatung Isernhagen/Burgwedel/Wedemark, Andersraum, das evangelische Beratungszentrum, die sozialpsychiatrische Beratungsstelle, Neues Land e.V. sowie das Winnicott Institut!
Die 6c hat es auf den höchsten Berg Norddeutschlands geschafft! Mit hoher Motivation und (fast) ohne Murren wanderte die Klasse von Schierke aus auf den 1142m hohen Brocken im Harz. Einschlafprobleme gab es abends keine. Beim Filmabend fielen einigen Schülerinnen und Schülern schon früh die Augen zu. Von Montag bis Freitag ist die 6c mit Frau Dubiel und Herrn Schmidt-Klie auf Klassenfahrt in Wernigerode, schläft dort in der Jugendherberge und erkundet Stadt und Harzkreis.
Praktikantin Mia und Brandamtmann Lindwedel bei den Übungsfahrzeugen
Alle unsere Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 11 machen in den zwei Wochen vor den Herbstferien ein Betriebspraktikum. Ausgenommen davon sind nur diejenigen, die von einer Gesamtschule zu uns gekommen sind und daher schon Betriebspraktika absolviert haben. Sie erhalten in dieser Zeit Unterricht in Englisch, Deutsch, Mathematik und Chemie.
Alle Praktikantinnen und Praktikanten werden in der Zeit auch von einer Lehrkraft besucht, die nachschaut, ob alles für beide Seiten gut läuft. Wer ein interessantes Praktikum im Betrieb seiner Wahl absolvieren möchte, sollte sich unbedingt frühzeitig und mit einem aussagekräftigen Bewerbungsschreiben bewerben.
Mia verbringt gerade zwei spannende Wochen bei der Berufsfeuerwehr Hannover – genauer gesagt, auf der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken. Dort ist auch die Berufsfachschule für Notfallsanitäter*innen und die Ausbildung der Feuerwehrleute angesiedelt, so dass die Schülerpraktikant*innen auch in deren Ausbildung hineinschnuppern können. Mias Programm in diesen zwei Wochen beinhaltet mehrere Einsatzübungen. Während sie bei einer Brandübung im „Übungsbunker“ nur zuschauen konnte, war sie am Ausrollen der Schläuche über eine zwei Kilometer lange Wegstrecke vom Mittellandkanal aus durch den Wald tatkräftig beteiligt. Auch an den Schwimm- und Tauchübungen im Stadionbad nahm sie mit den Auszubildenden zusammen teil. Die Feuer- und Rettungswachen 3 und 5 lernte sie ebenso kennen wie die verschiedenen Geräte und Fahrzeuge, die die Feuerwehr nutzt.
Bei der ersten Auflage des Isernhagen Cups nach der Pandemie wurde einiges geändert. So traten die IGS und das Gymnasium aus Isernhagen nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander an. Die 16 Teams bestanden aus zufällig zusammengesetzten SchülerInnengruppen beider Schulen, welche vier verschiedene Sportarten bestritten. Nach „Pimp your Town“ im letzten Schuljahr ist der Isernhagen Cup die zweite Veranstaltung, welche die Jahrgänge 9 beider Schulen gemeinsam durchführten, um die Schulen weiter anzunähern.
Für die Jahrgänge, die nicht auf Klassen- oder Studienfahrt gegangen sind, steht in der letzten Woche vor den Herbstferien dennoch ein buntes Programm an. Jahrgang 12 verfasst die Mini-Facharbeiten; in Jahrgang 11 läuft das Betriebspraktikum (bzw. Unterricht in den Hauptfächern für Schüler*innen, die von einer Gesamtschule zu uns gekommen sind); in Jahrgang 10 steht das Thema „Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ an, in Jahrgang 9 geht es um Prävention; in Jahrgang 7 um Gesundheit und Entspannung und in Jahrgang 5 um verschiedene Themen zum sozialen Miteinander.
Kartoffel, Spitzkohl, Brokkoli, Rotkohl, roter Mangold und Kürbis in den Händen der 5a
Gleich am Montag zog zum Beispiel die Klasse 5a mit Frau Stüker und Frau Perret los und machte – trotz des ausgeprägt regnerischen Wetters – einen Ausflug in die Gärtnerei Rothenfeld in Neuwarmbüchen, wo die Klasse einen Workshop zum Thema „Gemüse“ besuchte. Die Workshop-Leiterin Frau Rönicke vom Kampfelder Hof war beeindruckt davon, dass die Schülerinnen und Schüler ausnehmend gut Bescheid wussten und fast alle Gemüsesorten benennen konnten, die sie in die Hand bekamen. Nur beim „roten Mangold“ und den „Mairübchen“ wurde kurz überlegt. Bei den „Steckrüben“ konnte Frau Stüker einspringen. Im Anschluss durften die Schüler*innen ihr Gemüse auch noch schälen und schnippeln, so dass es mittags – nach einem kurzen Regenausflug aufs Kohlrabifeld – selbst gekochte Gemüsesuppe gab. Die Meinungen darüber waren gespalten – von „lecker“ bis zu „nicht meins“, aber der Ausflug als Ganzes hat allen Spaß gemacht. Die anderen fünften Klassen, die auch alle noch in die Gärtnerei fahren werden, dürfen sich also schon darauf freuen.
Die Fahrtenwoche 2023 hat angefangen. Für einige sogar besonders früh: das Seminarfach Physik aus Jahrgang 13 fuhr schon am Freitagmittag mit Frau Eilers und Herrn Weigt in Richtung Ostfriesland. So konnten die Schüler am Sonntag an der 12. Ostfriesischen Strohballenrollmeisterschaft in Dornumersiel teilnehmen. Eines der Isernhagener Teams war sehr erfolgreich und belegte den zweiten Platz. „Während die anderen noch Koffer packen, rollen wir schon zum Sieg“, lautete der Kommentar von Herrn Weigt zu diesem Erfolg.
Am ersten Tag des Besuches unserer polnischen Partnerschule in Suchy Las waren wir im „Amadeus“ und haben mit unseren Austauschschülern gegessen. Danach stand nichts mehr an und wir hatten Freizeit. Am Dienstag hatten wir einen langen Tag, denn wir sind nach Wolfsburg ins VW-Werk und ins Phaeno gefahren. Im Phaeno hatten wir einen Workshop zum Thema Energie-Umwandlung. Am Mittwoch gab es eine Schulführung und Frau Bielefeld hat uns persönlich begrüßt und wir haben mit unserem Projekt „Bienen-Hotel“ angefangen. Zusätzlich gab es bilingualen Geschichtsunterricht bei Frau Rohde. Nach Unterrichtsschluss gab es Mittagessen in der Schulmensa.
Im Rahmen einer Gesamtkonferenz am 18. September 2023 wurde das Gymnasium Isernhagen erneut zur “Europaschule in Niedersachsen” ernannt. Diese Auszeichnung ist ein Zeugnis für die herausragende Arbeit der Schule in Bezug auf europäische Bildung, internationale Zusammenarbeit und interkulturelle Bildungschancen für seine Schülerinnen und Schüler.
Unsere Dezernentin Frau Viñals-Stein übergab Urkunde und Schild mit dem begehrten Prädikat an Frau Bielefeld und betonte bei der Überreichung, dass es nicht selbstverständlich sei, dass eine Schule diese Auszeichnung erhalte. Das Prädikat gilt für fünf Jahre – dann muss die Schule den Titel erneut beantragen und dafür aufzeigen, in welcher Form sie ihre europäische Ausrichtung in den vergangenen Jahren substanziell weiter entwickelt hat. 2018 hatte das GI die Auszeichnung zum ersten Mal erhalten – und nun wurde die Schule mit einem „Scoring“ von 120 aus 140 möglichen Punkten erneut ausgezeichnet. Frau Rohde, neben Frau Biniek federführend bei der Antragstellung, zeigte für die Anwesenden auf, in wie vielen Feldern die Schule europabezogen aktiv ist.