52 rauchende Köpfe: Denksport auf olympischem Niveau

Perret    15. November 2017

„Wo ist mein GEO-Dreieck?“ – „Hat jemand einen zweiten Zirkel?“ – „Ich finde meinen Bleistift nicht!“ – „Hoffentlich habe ich genug zu essen mit…!“ – So oder so ähnlich klang es am Mittwoch, dem 15.11. morgens kurz vor 8 Uhr in den Räumen 36 und 41, bevor die Aufgaben der 57. Mathematik-Olympiade an die 52 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 verteilt wurden. Es war der Tag der Regional-Runde dieses alljährlichen Wettbewerbs, bei dem sich in ganz Deutschland mathematikaffine Schülerinnen und Schüler an schwierigen und teilweise ungewöhnlichen Aufgaben messen können. Sie alle hatten sich zuvor durch besondere Leistungen in der ersten „Hausaufgaben-Runde“ zu Beginn des Schuljahres für diese Olympiade qualifiziert und kämpften motiviert bis zu 180 bzw. 240 Minuten mit den Tücken der Mathematik. Es wurde geschrieben, gerätselt, skizziert, gemalt, gegessen, manchmal leise getuschelt, genascht, mitunter auch leicht gestöhnt und vor allem auch gelächelt, denn die Schülerinnen und Schüler waren mit Eifer und Freude dabei.  Gerade für die jüngeren angehenden Mathematiker war es eine besondere Erfahrung – sooo lange hatten sie noch an keiner Aufgabe in ihrem Leben geknobelt. Da kam schon fast ein bisschen „Abi-Stimmung“ (Zitat einer Fünftklässlerin) auf.

„Abi-mäßig“ wird sich auch das gespannte Warten der Teilnehmer in den folgenden Wochen anfühlen, bis im Januar bekannt gegeben wird, wer zu den besten Rechnern gehört, die dann zur dritten Runde zum Landesentscheid nach Göttingen fahren dürfen. Daumen drücken, bitte.

Text und Fotos: B. Stüker

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Führt Braunschweig die Reformation ein?

Perret    8. November 2017

Die Bürger Braunschweigs 1527 – zunächst geschlossen für die Einführung der Reformation; später teilweise kompromissbereit.

Ob die Stadt Braunschweig die Reformation einführen soll: das war die Frage, die die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Geschichte des 11. Jahrgangs am Montag, den 6.11.2017 beantworten mussten. Nach einer von den Schülern einhellig als interessant empfundenen, konzentrierten Führung durch den Historiker David Behrend, der die Kurse von Frau Richter und Frau Perret durch die Sonderausstellung „Im Aufbruch. Reformation 1517-1617“ führte, folgte im zweiten Teil des vierstündigen Workshops ein Planspiel. In diesem mussten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen in die Rollen von Fürstinnen, evangelischen Prädikanten, Bürgerinnen und Bürgern, Mönchen und Ablasspredigern schlüpfen und aus ihrer Perspektive im Jahr 1527 eine Position entwickeln. Dann versuchten sie, die anderen Gruppen von ihrer Haltung zu überzeugen. Am Ende der teilweise sehr lebhaft geführten Diskussion, bei der die Wellen der Emotionen hoch wogten und einzelne Gruppen auch nicht vor Bestechung zurückscheuten, fanden die Fürstinnen eine salomonische Lösung: Braunschweig bleibt katholisch, der Ablasshandel wird aber verboten und die Bibel wird ins Deutsche übersetzt.

Fotos und Text: I. Perret

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20 Jahre Abitur!

Perret    2. November 2017


Abiturientinnen und Abiturienten des Abi-Jahrgangs 1997 trafen sich (teilweise mit Nachwuchs) am 28.10.2017 in ihrem ehemaligen Gymnasium.
Größte Überraschung: Der Teppichboden auf den Fluren und in den Klassenräumen ist gegen Linoleum ausgetauscht worden! Das tat aber der ausgesprochen guten Stimmung keinen Abbruch, denn es gab noch sehr vieles, was Erinnerungen wachrief.
Beim nächsten Treffen dürfte es vermutlich nach der geplanten grundlegenden Umgestaltung des Schulzentrums schwieriger werden, sich an die alten Zeiten zu erinnern.

Text: H. Drangmeister
Foto: Drangmeister/Steinforth

Ausstellung zum Reformationsjubiläum in der Bibliothek

Perret    25. Oktober 2017

Luthers Leben im Schuhkarton? Das ist definitiv machbar – bewiesen von Schülerinnen und Schülern aus evangelischen Religionskursen der Klassen 6. Mehrere Kurse aus den Jahrgängen 6, 8, 9, 10, 11 und 12 gestalteten eine Reformationsausstellung, die vom 23.10. bis zum 3.11.2017 in der Schulbibliothek zu sehen ist.

Dort findet man eine lange Reihe von Kartons, in denen Luthers wichtige Lebensstationen mit Hilfe von selbstgebastelten Figuren, Lego- oder Playmobil-Figuren und allerlei Accessoires dargestellt werden. Außerdem gibt es 95 neue Thesen, Luther-Portraits, Informationen über das Jahr 1517, eine Darstellung von Luthers Haltung zu relevanten Themen wie Bildung, aber auch zu den anderen Religionen, denen er im 16. Jahrhundert in Europa begegnete, nämlich Juden und Muslimen. So wenig die Reformation ohne Martin Luther denkbar ist, so war sie natürlich auch eine Bewegung, die von vielen vorangetrieben wurde – daher wird in der Ausstellung beispielhaft ein weiterer wichtiger Reformator, nämlich Philipp Melanchthon, vorgestellt. Wer möchte, kann seinen Koffer durchstöbern und ihn so näher kennenlernen. Auch Frauen waren an der Reformation beteiligt und werden in der vielfältigen Ausstellung gewürdigt, die zu den Öffnungszeiten der Schulbibliothek am Vormittag besucht werden kann.

Fotos und Text: I. Perret

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Peruanische Gastschüler am Gymnasium Isernhagen

Perret    25. Oktober 2017

Auch in diesem Jahr kann sich das Gymnasium Isernhagen über Gastschüler unserer Partnerschule aus Arequipa, Peru freuen. Seit Anfang Oktober sind Luciana Jimenes, Ximena Cádenas, Lorena Delgado und Santiago Rodriguez in ihren deutschen Gastfamilien. Sie bleiben bis zum 8.12. und bereichern den Unterricht in Jg. 10.  ¡Bienvenidos!

Foto: K. Weissleder
Text: H. Engelbrecht

 

Klassenfahrt der 8c nach Schloss Dankern

Perret    19. Oktober 2017

Mit vollgepackten Koffern standen wir am Montag, den 25.09.2018, auf Gleis 9 des Hauptbahnhofs Hannover. Nach dreistündiger Fahrt kamen wir im Freizeitpark Schloss Dankern in Haren an der niederländischen Grenze an. An der Rezeption bekamen wir die Schlüssel für unsere sechs Häuser. Die Koffer wurden ausgepackt und das riesige Gelände erkundet. Um 18.30 Uhr aßen wir gemeinsam zu Abend. Danach schauten wir im „Dankernkino“ alle den Film Valerian. Ab 22 Uhr durften wir die Häuser nicht mehr verlassen. Am nächsten Morgen wurden wir um 7.30 Uhr von Frau Rohde geweckt. Daraufhin gingen wir zusammen Frühstücken. Zurück im Haus packten alle ihr Schwimmsachen und ab ging`s ins Spaßbad TOPAS. Die Rutschen haben sehr viel Spaß gemacht!

Neben Autoscooter und großer Trampolinfläche gab es ebenfalls einen Fahrradverleih und vieles mehr. Am Mittwoch ging es mit einem gemieteten Bus zur Meyer-Werft nach Papenburg. Dort machten wir eine Führung über das Gelände und erfuhren u.a., dass es dort das zweitgrößte Tor der Welt nach Cape Canaveral gibt. Abends versuchte jeder sein Glück beim Bowling.

Am nächsten Tag konnte jeder seinen gewünschten Aktivitäten nachgehen. Einige gingen noch einmal ins Schwimmbad, andere spielten Fußball im Indoorpark oder veranstalteten ein Tischtennisturnier. Abends rockte die ganze Klasse in der Disco die Tanzfläche. Der letzte Morgen startete früh mit Koffer packen und Häuserputzen. Um 11 Uhr brachte uns ein Bus zum Bahnhof Haren. Pünktlich um 14.46 Uhr erreichten wir wieder Hannover und konnten in die Ferien starten.

Text: Sevran, Fabian, Jette, Tiziana und Valentin
Bild: Fr. Grötzbach-Block

 

Projektwoche des neunten Jahrgangs: Prävention aus vielen Blickwinkeln

Perret    18. Oktober 2017

Eine vielfältig gestaltete Präventionswoche durchlebte vom 24. bis 29. September der komplette neunte Jahrgang des Gymnasiums Isernhagen. Diese Vielfalt des Programms mit verschiedenen Referenten von außerhalb hat der Freundeskreis der Schule möglich gemacht, der die Kosten dafür freundlicherweise zu einem großen Teil übernommen hat. Ohne diese Unterstützung wäre das Programm in dieser vertieften Form gar nicht möglich gewesen.

Der folgende Bericht von vier Schülerinnen der Klasse 9d macht deutlich, wie die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler die Projektwoche verbracht haben:

Demokratie, Drogen, Mediensucht, Selbstverteidigung und Jugendgewalt – wie hängt das zusammen?

Die Woche startete mit einem Besuch in der Gedenkstätte Ahlem. Dort lernten die neunten Klassen etwas über die Situation der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Über zwei Etagen erstreckte sich eine interessante und besonders aufgebaute Ausstellung. Durch ihre grundlegenden Texte war es sehr interessant und wenn die Schüler wollten, konnten sie durch Schubladen, in denen weitere spannende Informationen enthalten waren, tiefer in die Themen eintauchen. Im Laufe der Veranstaltung mussten die Schüler selbstständig Texte zu bestimmten Bildern herausarbeiten. Auf eine der Fotografien war die vom Brand zerstörte Kastanie zu sehen, welche die Schüler am Ende der Veranstaltung bestaunten. Ebenfalls besichtigte der Jahrgang die Wand der Namen, auf welcher die Opfer dieser Zeit festgehalten sind – ein besonders bewegender Moment, der alle sehr nachdenklich stimmte. Alles in einem war der Tag sehr interessant und lehrreich gestaltet.

Am nächsten Tag empfingen die Jugendlichen die Mitarbeiter vom Projekt Return To Reality. Die Organisation klärte die Schüler über Mediensucht und Interntpornografie auf. Sie legten den Schülern ebenfalls deren Folgen und Gefahren nahe und erklärten ihnen, wie man sich davor schützen kann. Daraufhin wurde die Klasse in zwei Gruppen unterteilt. Die Gruppe der Jungen beschäftigte sich mit den Themen Zocken und Internetpornografie. Die Gruppe der Mädchen befasste sich mit dem Thema Pflege des inneren Gartens. Durch die lockere Einstellung der Leiter war die Stimmung  sehr gelassen, man traute sich, auch pikante Fragen zu stellen. Der Tag war interessant und spannend gestaltet.

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Projektwoche „at home“

Perret    16. Oktober 2017

Die Schülerinnen und Schüler der Seminarfächer des Jahrgangs 11 blieben in der Projektwoche in  Isernhagen und schrieben in konzentrierter, teilweise auch gemütlich ausgestalteter  Arbeitsatmosphäre an ihren Mini-Facharbeiten in den Seminarfächern mit den Schwerpunkten Kunst, Politik, Englisch und Geschichte beziehungsweise experimentierten im Seminarfach Physik. Tagesausflüge in Richtung Bibliothek (Englisch) oder Hansemuseum Lübeck (Geschichte) standen auch auf dem Programm.

Text und Fotos: I. Perret

 

Kurze Nächte im spannenden London – Jg. 12 in der englischen Hauptstadt

Freischmidt    14. Oktober 2017

Am Piccadilly Circus, vor der Horses-Of-Helios-Statue. Ein großer Dank gebührt Frau Bartos, die
kurzentschlossen mitgefahren ist und somit die Exkursion erst ermöglichte.

In der letzten Woche vor den Herbstferien machten sich der Englisch-Kurs von Herrn Wocken sowie der Kunst-Kurs von Herrn Schwanke – in Begleitung von Frau Bartos – auf nach London. Hin ging es dieses Mal ganz luxuriös mit dem Flugzeug – direkt am Montagmorgen. Das hatte den Vorteil, dass wir anschließend noch den ganzen Tag nutzen konnten.
Nachdem wir unsere Koffer im Hostel abgegeben hatten, ging es auf, Londons umfangreiches Bahn- und Busnetz auf einer kleinen Stadttour zu erkunden.

Generell haben wir in den vier Tagen ein vielfältiges gemeinsames Programm erlebt, allerdings gab es auch jeden Tag genug Freizeit, um shoppen zu gehen oder die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Besichtigt wurden unter anderem einige Museen wie zum Beispiel die weltbekannte „National Gallery“ mit berühmten Werken vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert oder die „Tate Modern“, welche zeitgenössische Kunst ausstellt. Des Weiteren begab sich der Englisch-Kurs auf eine Sherlock-Holmes-Tour durch die Stadt, die unsere Erwartungen allerdings aus verschiedenen Gründen nicht voll erfüllen konnte.
Ein echtes Highlight für viele war hingegen der „Sky Garden“, der sich weniger als „Garden“ doch mehr als leicht begrüntes Hochhaus entpuppte, aus dessen 35. Stock wir eine grandiose Sicht über ganz London genießen durften.
Natürlich wurden aber auch die bekannten Sehenswürdigkeiten wie Big Ben, Tower Bridge, Buckingham Palace, Piccadilly Circus uvm. nicht ausgelassen.

Schlussendlich mussten wir am Freitag um 3 Uhr (morgens!!!) wieder zum Flughafen zurückkehren; 30 vollkommen übermüdete deutsche Schüler mit ihren Koffern im roten Doppeldeckerbus waren sicherlich ein erheiternder Anblick für alle Menschen, die uns um diese Zeit noch beobachteten.

Alles in allem waren es trotzdem vier wunderschöne, regenfreie (!) Tage, die leider viel zu knapp bemessen waren, um London komplett zu erleben.

Text: Ella Reimann
Bilder: T. Schwanke

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„Turmbau zu Isernhagen“ –  Gelebte Mobbingprävention der 7. Klassen

Freischmidt    14. Oktober 2017

Neben den bewährten Modulen „Internetführerschein“, „Gesundheit und Entspannung“ sowie Alkoholprävention“ beschäftigten sich alle vier Klassen des 7. Jahrgangs in der diesjährigen Projektwoche erstmals auch jeweils einen Vormittag lang mit dem Thema „Mobbingprävention“.

Unter der fachkundigen Betreuung von Frau Hansen, Herrn Tinat und Frau Bilet – alle drei Mitglieder des schuleigenen MobbingInterventionsTeams (MIT) –  ging es vor allem darum, die Schülerinnen und Schüler für das Thema „Mobbing“ zu sensibilisieren und mit ihnen gemeinsam Handlungsalternativen zu erarbeiten.

Beim Bau von Türmen aus Papierrollen und Pappen lernten sie in Kleingruppen die Bedeutung von „echtem Teamwork“ für den gemeinsamen Erfolg kennen, entwickelten im Rollenspiel Lösungsstrategien zu einem Mobbingfall aus einem kurzen Filmclip und erkannten schließlich ein respektvolles, freundliches Miteinander und eine gute Klassengemeinschaft, in der man sich füreinander einsetzt, sich gegenseitig unterstützt und niemanden ausgrenzt, als wirksamste Mittel gegen Mobbing.

Text und Fotos: M. Hansen, J. Tinat, S. Bilet

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