Wetterextreme im Skigebiet – Skikompaktkurs heil vom Berg zurück

Stüker    21. Januar 2019
Skikompaktkurs 2019

Vom 12.-21. Januar  ging es wieder im Rahmen des Ski Kompaktkurses mit  20 SchülerInnen des Jahrgangs 12 auf die auf 1906 Metern gelegene Geislalm in Bramberg am Wildkogel, Österreich. Seit nunmehr 14 Jahren gilt dieser Ort als Talentschmiede des Gymnasiums Isernhagen. Nachdem es im Vorfeld 2 Wochen lang intensiv geschneit hatte und die Verhältnisse ein bedrohliches Ausmaß anzunehmen schienen, entschied man sich nach Rücksprache mit den verantwortlichen der Bergwacht vor Ort dennoch zu fahren. Und diese Entscheidung war absolut richtig. Sonntag blieben die Anfänger vorsichtshalber auf der Hütte und auch Montag war ein recht rustikaler Tag, der mit starkem Schneefall und heftigem Wind die Gewalten der Natur eindrucksvoll zum Ausdruck brachte, sodass Schüler und Lehrer den Dienstag damit begannen, die Hütte von den meterhohen Schneewehen freizuschaufeln . Ab Mittag herrschte dann die ganze Woche sogenanntes Kaiserwetter mit traumhaften Schneeverhältnissen. Das Bergpersonal hatte die Pisten schnell präpariert, sodass bei außergewöhnlich tollen Bedingungen einem intensiven Fahren nichts mehr im Wege stand. Die Jugendlichen, darunter sowohl absolute Anfänger als auch Könner, machten entsprechend schnell beeindruckende Lernfortschritte und werden sich sicherlich noch lange an diese ganz besondere Woche erinnern. Wetterextreme im Skigebiet, so lautete dann auch der Titel eines vom Jungenzimmer verfassten Rap Songs. 

Text und Fotos: H. Engelbrecht

Tiefschnee-Fahrt bei Kaiserwetter
Die Schüler schaufeln den Eingang der Geisalm frei
Fleißig, fleißig gegen die Schneemassen

Informationen zum Arbeits- und Sozialverhalten

Stüker    14. Januar 2019

Sehr geehrte Eltern, Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler,

ab sofort finden Sie und findet Ihr den Orientierungsrahmen zur Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens des Gymnasiums Isernhagen unter der Seite „Service“.

Text: B. Stüker

Geschichtskurse 10 besuchen Bergen-Belsen

Perret    9. Januar 2019

Wir stehen draußen im Regen vor einem Hügel. Aber es ist kein natürlicher Hügel. „Das hier ist ein Massengrab“, sagt die Dame, die unsere Führung leitet. „Hier liegen etwa 1000 Tote.“ Darauf folgt Stille. Wir betrachten das Grab auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Vor dem Hügel steht ein Grabstein. Darauf unzählige Steine. Oft kommen Angehörige dieser Toten her und legen nach einem jüdischen Brauch Steine auf den Grabstein, um ihre Trauer auszudrücken. Die meisten der Toten waren Juden, deshalb die jüdische Tradition.

Den ganzen Vormittag lang ist es an diesem 20. Dezember 2018 nass, kalt und windig. Ein Schauer rauscht durch die Bäume. Wir sind zu einer Wegkreuzung mitten auf dem ehemaligen Lagergelände gegangen. Die pädagogische Mitarbeiterin, die schon seit elf Jahren in der Gedenkstätte arbeitet, erzählt. Doch weniger als ihre Berichte stehen die Bilder, die einem in Erinnerung bleiben, und der Ort im Mittelpunkt. Man selbst versucht es, man versucht sich vorzustellen, was hier passiert ist. Die Historikerin erzählt: „Es ging nicht darum, die nächsten Tage oder Wochen zu überleben, sondern die nächste Stunde.“ So hat es ihr ein Zeitzeuge geschildert. Die Gefangenen waren damals so unterversorgt, dass sie Regenwasser aus Pfützen tranken.

Krankheiten waren der Hauptgrund, warum hier zehntausende Insassen starben. Doch das entlastet keineswegs die Wehrmacht bzw. später die SS, die das Lager zunächst als Kriegsgefangenenlager und später als KZ betrieben – sie wollten, dass die Gefangenen umkamen. Darum ließen sie diese draußen, bei Wind und Regen, und zwangen sie zum Beispiel zum Ausschaufeln der Latrine, was technisch gar nicht nötig gewesen wäre.

Nach dem Gang über das Gelände bekommen wir noch etwas Zeit, uns das Dokumentationszentrum anzuschauen. In der Ausstellung gibt es Karten, Funde aus dem Lager und Zeitzeugeninterviews. Fast alle entschließen sich dazu, sich den Film anzuschauen, den die britischen Soldaten bei der Befreiung des Lagers drehten, und der uns schon vorher als sehr brutal beschrieben wurde. In dem kleinen Filmraum ist es sehr eng. Zunächst stellen sich in kleinen Filmen die SS-Soldaten vor: Name, Alter, Herkunftsort und wie lange sie schon im Konzentrationslager arbeiten. Wir denken zunächst, wir könnten uns den ganzen Film anschauen, aber durch die Unmengen von Leichen im Hintergrund, die furchtbar dürr sind, wird nicht nur uns schlecht und viele verlassen den Raum recht bald wieder.

Am Ende des Tages erst beginnt das tatsächliche Gedenken: auf der Busfahrt, auf dem Heimweg und noch einige Tage länger.

Text: Finja (10c), Fiona (10d)

Fotos: I. Perret

Offener Ganztag im zweiten Halbjahr: Anmeldung ab jetzt möglich

Stüker    7. Januar 2019

Zum nächsten Halbjahr bieten wir Ihren Kindern wieder die Möglichkeit an unserem offenen Ganztag teilzunehmen.
Wenn Sie Ihr Kind beim OGTA neu anmelden möchten, ist dies ab jetzt bis spätestens Freitag, den 18.1.2019, im Sekretariat der Schule möglich. Die Anmeldeformulare können Sie sich über unsere Homepage (Rubrik „Informationen“, „Organisatorisches“, Offene Ganztagsschule) ausdrucken.
Wenn Ihr Kind schon am OGTA teilnimmt und wir keine Rückmeldung von Ihnen erhalten, gehen wir davon aus, dass Ihr Kind auch im 2. Halbjahr am Ganztag teilnehmen soll und werten dies als Verlängerung der Anmeldung. Falls Sie Ihr Kind für das zweite Halbjahr abmelden möchten, geht dies durch eine formlose schriftliche Abmeldung ebenfalls im Sekretariat.

Text: F. Pallasch

Feierlicher #weg in die Weihnachtsferien

Stüker    22. Dezember 2018


Mittlerweile ist es lieb gewonnene Tradition am Gymnasium, den letzten Schultag vor den Weihnachtsferien mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Agora zu beschließen. Wer mochte, durfte nach der fünften Stunde sich dort einfinden und auf Weihnachten einstimmen lassen. Zum Thema „Warum gehst du?“ #weg #bethlehem hatten die Lehrerinnen und Lehrer der Religionsfachgruppe, Mitarbeiter der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, Eltern und Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge einen Gottesdienst vorbereitet.

 Maria und Josef, die Hirten und die Sterndeuter wurden befragt und erzählten von ihren Gründen, sich aufzumachen. Dabei erfuhren die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eine Menge interessanter Details – wer hätte zum Beispiel gedacht, dass die heilige Familie auch per Anhalter unterwegs war?  Sie durften ihren Esel hinten an einen Ochsenkarren binden und eine Weile mitfahren, was vor allem Josef freute, der ja sonst immer laufen musste. Ob wir heute noch bereit wären, uns bei der Nachricht von der Geburt des Heilands einfach aufzumachen? Oder würden wir dies von vornherein als „fake news“ abtun? Diese Fragen stellten sich zwei Schülerinnen ihrer Ansprache.

Gesungen wurde zur Begleitung einer Band und am Schluss konnte man sich das Friedenslicht aus Betlehem mit nach Hause nehmen, das Jannika wie schon in den letzten Jahren in die Schule mitgebracht hatte.


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Nachwuchs im Aquarium

Perret    22. Dezember 2018

Es ist heller geworden im Aquarium, denn die Aquarium-AG  hat es umgestaltet. Es gibt jetzt mehr Sand und langsamer wachsende Pflanzen. Dadurch sieht man klarer, wenn man hineinschaut. So entdeckt man dann auch den zahlreichen Antennenwels-Nachwuchs, der sich dort tummelt. Die Rotkopfsalmer ziehen gruppenweise ihre Bahnen und die orangeroten Schwertträger  sind eher einzeln unterwegs. Letztere bekommen vermutlich in den Weihnachtstagen Nachwuchs. „Wie viele davon das neue Jahr sehen, bleibt aber abzuwarten; die Schwertträger sind Lebendgebärer“, meint Herr Döring, der die Aquarium-AG leitet.

Text und Fotos: I. Perret

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Schülerfirma auf dem Weihnachtsmarkt

Stüker    20. Dezember 2018


Vom 14. bis 16.12. stand die Sri Lanka AG-Schülerfirma wieder auf dem Weihnachtsmarkt in Isernhagen K.B. rund um die Marienkirche. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt boten die Schülerinnen und Schüler dort die Waren aus dem Sri Lanka-Sortiment – u. a. den eigenen Schultee, gewürzte Cashewnuts, Zimtstangen, Curry und Pfeffer – an. Der Umsatz kann sich mit mehr als  300€ wieder sehen lassen. Auch SLAGI e.V. trug mit dem Verkauf selbstgestrickter Strümpfe eine ähnliche Summe zum Ergebnis bei. Wir danken allen Unterstützern beim Auf- und Abbau, Standdienst etc. und: Alles Gute für die Weihnachtszeit!

Text: F. Jorke
Foto: Rieke

Weihnachtskekse fast ausverkauft!

Stüker    18. Dezember 2018

Noch vor dem Verkauf der letzten Tüten lässt sich bereits sagen, dass der Keksverkauf für das Straßenkinderprojekt „Casa Verde“ in Arequipa/Peru ein großartiger Erfolg gewesen ist. In den großen Pausen am 17. und 19. Dezember sowie beim Weihnachtskonzert unserer Schule wurden über 300 Tüten Kekse für schon jetzt über 700 Euro verkauft. Die Einnahmen des vergangenen Jahres wurden damit fast verdoppelt!

Der Erlös wird noch vor Weihnachten zu 100% an Casa Verde überwiesen.

Die Spanisch-Fachgruppe dankt allen Keksbäckern, Verkäuferinnen, Plakatzeichnern, Käuferinnen, Spendern und den vielen weiteren Helferinnen, die sich mit großer Begeisterung und Tatkraft in diesem Projekt engagiert haben. ¡Muchas gracias y feliz navidad!

Die Fachgruppe Spanisch

P.S. Die letzten 20 Tüten werden am Freitag in den großen Pausen im Rahmen des Waffelverkaufs des 12. Jahrgangs angeboten, dem wir hiermit herzlich für die Unterstützung danken.


Text: A. Wossidlo
Fotos: K. Weissleder

Weihnachtskonzert 2018

Stüker    18. Dezember 2018


Am Montag, dem 17.12.2018, fand in der voll besetzten Agora unser diesjähriges Weihnachtskonzert statt. Die zahlreichen Musik-AGs und die Chorklassen führten durch ein bunt gemischtes Programm. Besinnliche Momente wechselten sich mit fröhlichen und rockigen Stücken ab. Eröffnet wurde das Programm von der Chorklasse 5c von Herrn Weymann, die damit ihren ersten großen Auftritt hatte. Es folgten die Sinfonietta Piccola (Frau Bode), die GyIsh Voices (Frau Grunau) und das Wahlfach Musik Jahrgang 7/8, das in diesem Jahr zum ersten Mal angeboten wurde. Den ersten Programmteil beschloss die Band unter der Leitung von Herrn Weigt mit zwei rockigen Stücken.
In der Pause konnte das Publikum Plätzchen für das Projekt „Casa Verde“erwerben, der zwölfte Jahrgang verkaufte Getränke und die Sri Lanka-AG hatte ebenfalls einen Stand aufgebaut. Außerdem durfte das Publikum entscheiden, welche Organisationen die Spenden, die während der Pause und am Ende des Konzertes gesammelt wurden, erhalten sollen (Clinic Clowns Hannover und Helfernetzwerk Isernhagen).
Der zweite Teil des Konzertes begann mit drei Stücken der Brass Band (Herr Weymann), die es inzwischen schon seit drei Jahren an unserer Schule gibt. Im Anschluss konnte das Publikum noch Darbietungen der Chorklasse 6c (Herr Kaminski), teilweise unterstützt von der AG Bandinstrumente und der Brass Band, und dem Kammerchor genießen. Zum Abschluss hatte sich ein großer Projektchor aus verschiedenen Schülergruppen, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern gebildet, der zwei Weihnachtslieder präsentierte und für einen stimmungsvollen Abschluss sorgte. Frau Bielefeld dankte allen Beteiligten für einen besinnlichen und gleichzeitig fröhlichen Abend.
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Auf dem Weg zum neuen Campus – der erste Spatenstich

Stüker    15. Dezember 2018


Freitagvormittag am 14.12.2018 um 11 Uhr versammelten sich trotz eisiger Temperaturen Vertreter der Gemeinde und von den Schulen Gymnasium und IGS, Bauunternehmer sowie weitere Verantwortliche, um gemeinsam den ersten symbolischen Spatenstich zum Neubau des Schulcampus zu vollbringen. Nach einer kleinen, feinen Ansprache des Bürgermeisters der Gemeinde Isernhagen sowie des Bauunternehmers schritten u. a. Schulleiterin Frau Bielefeld  und Schulleiter Herr Könecke beider Schulen beherzt zur Tat und stießen die Spaten in den Sand, begleitet mit den Wünschen, die Bauzeit möge weiterhin so reibungslos und unfallfrei verlaufen.


Text: B. Stüker
Fotos: S. Theunert, B. Stüker